{"id":22875,"date":"2025-08-04T16:07:48","date_gmt":"2025-08-04T14:07:48","guid":{"rendered":"https:\/\/cmb.hu-berlin.de\/Drittmittelprojekte\/wwii-in-suedosteuropa\/"},"modified":"2025-08-04T16:07:48","modified_gmt":"2025-08-04T14:07:48","slug":"wwii-in-suedosteuropa","status":"publish","type":"dm_projekte","link":"https:\/\/cmb.hu-berlin.de\/fr\/Drittmittelprojekte\/wwii-in-suedosteuropa\/","title":{"rendered":"WWII in S\u00fcdosteuropa"},"content":{"rendered":"<section class=\"header-section\">\n    <h1 class=\"block-headline\">WWII in S\u00fcdosteuropa<\/h1>\n\n<\/section>\n\n\n\t<section class=\"subheadline_section\">\n\t    <h2 class=\"block-subheadline\">Neue Forschungen zum Zweiten Weltkrieg in S\u00fcdosteuropa<\/h2>\n\t<\/section>\n\n\n\n<section class=\"one-box-text-section\">\n    \n    <div class=\"box-container full\">\n                    <div class=\"text-box\">\n                <div>\n<p><strong>Projektleitung:<\/strong> Xavier Bougarel (Centre Marc Bloch, Berlin), Hannes Grandits (Lehrstuhl f\u00fcr s\u00fcdosteurop\u00e4ische Geschichte, Humboldt Universit\u00e4t, Berlin), Nathalie Clayer (Centre d\u2019\u00e9tudes turques, ottomanes, balkaniques et centrasiatiques, Paris)<br \/>\n<strong>F\u00f6rdermittelgeber: <\/strong>CIERA<br \/>\n<strong>Laufzeit:<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die \u00d6ffnung der Archive vor zwei Jahrzehnten hat unsere Kenntnisse \u00fcber den Zweiten Weltrkieg im \u00f6stlichen Europa (Russland, Ukraine, Wei\u00dfrussland usw.) substantiell erweitert. Die Arbeiten von Historikern wie Christian Gerlach und Dieter Pohl symbolisieren diese Neuerungen in der Geschichtsschreibung. Themen wie die Vernichtung der osteurop\u00e4ischen Juden, die Ausbeutung der besetzten L\u00e4nder durch die deutsche Kriegswirtschaft und die Interaktionen zwischen den deutschen Besatzungsverwaltungen und den lokalen Gesellschaften stehen heute im Mittelpunkt des historiographischen Interesses. F\u00fcr S\u00fcdosteuropa steht allerdings eine in analoger Weise wirkende innovative Forschung noch aus, trotz einiger neuerer Studien. In diesem Teil Europas wird die Geschichte des Zweiten Weltkriegs weiterhin eingezw\u00e4ngt zwischen verschiedenen nationalen und ideologischen Barrieren geschrieben.Vor diesem Hintergrund setzen wir uns ein dreifaches Ziel: eine kritische Bilanz der Forschung zu ziehen, Doktoranden und Doktorandinnen, die zum Zweiten Weltkrieg im s\u00fcd\u00f6stlichen Europa arbeiten, zu identifizieren, zu vernetzen und st\u00e4rker in die ganz Europa betreffenden Forschungsdiskussionen einzubeziehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Unser Projekt fokussiert auf Jugoslawien, Albanien und Griechenland zwischen 1941 und 1949. Drei Fragenkomplexe erscheinen uns besonders relevant : Formen und Logiken der Massengewalt, Besatzungssysteme und lokale Gesellschaften sowie sozial- und kulturgeschichtliche Aspekte des Krieges und der ersten Nachkriegsjahre. Durch die Konzentration auf diese Themen m\u00f6chten wir nicht nur zur Erneuerung der Kriegsgeschichte im S\u00fcdosteuropa beitragen, sondern auch allgemein der Geschichte der deutschen Besatzung und ihrer Wirkungen in Europa.Im Februar 2015 wird es ein erstes Projekttreffen in Paris geben, dessen Ziel es ist, eine kritische Bilanz der Forschung zu ziehen, unsere Forschungsfragen zu pr\u00e4zisieren und Doktoranden und Doktorandinnen auszuw\u00e4hlen, die wir an unserem Projekt beteiligen m\u00f6chten. Ein zweiter Workshop wird im Oktober 2015 in Berlin stattfinden und die Forschungen der DoktorandInnen in den Mittelpunkt stellen. Abschlie\u00dfend werden wir im M\u00e4rz 2016 in Athen eine internationale Tagung mit etablierten Wissenschaftlern, j\u00fcngeren Forschern sowie Doktoranden organisieren, die in eine oder mehrere Publikationen m\u00fcnden soll, in gedruckter Form oder im Rahmen einer Webpr\u00e4sentation des Projekts.Das Projekt wird gef\u00f6rdert durch das Centre interdisciplinaire d\u2019\u00e9tudes et de recherches sur l\u2019Allemagne (Programme formation-recherche 2015-2016), durch das laboratoire d\u2019excellence TEPSIS und durch die S\u00fcdosteuropa-Gesellschaft.<\/p>\n<\/div>\n            <\/div>\n              \n    <\/div>\n<\/section>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"featured_media":0,"template":"","meta":{"_acf_changed":true},"categories":[187,185],"class_list":["post-22875","dm_projekte","type-dm_projekte","status-publish","hentry","category-ehemalige-drittmittelprojekte","category-nationale-mittel"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/cmb.hu-berlin.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/dm_projekte\/22875","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/cmb.hu-berlin.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/dm_projekte"}],"about":[{"href":"https:\/\/cmb.hu-berlin.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/dm_projekte"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/cmb.hu-berlin.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22875"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/cmb.hu-berlin.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22875"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}