Typisch deutsch? – Eine Gesellschaft im Wandel

6.10.2015
19:00

Haben sich die Deutschen verändert? Vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse gerät die deutsche Gesellschaft verstärkt in den Fokus der nationalen und internationalen Medien und wird hinsichtlich ihrer Bruchlinien genauestens unter die Lupe genommen. Die Rede ist von einer Gesellschaft, die sich mit ihrer Identität auseinandersetzt und dabei ihre europäischen Nachbarn überrascht, weil es ihr zu gelingen scheint, nach vorne zu blicken, ohne dabei ihre Probleme zu leugnen. Wenn die Klischees über Deutschland einen wahren Kern haben sollten, sind dann vielleicht einige dabei, sich aufzulösen? Sich mit diesen Klischees auseinanderzusetzen, um eine moderne Gesellschaft zu beschreiben – dies ist die Intention der Bücher von Agnieszka Kowaluk („Du bist so deutsch!“, 2014) und Sébastien Vannier („Les Allemands décomplexés!“, 2015). Sie diskutieren dies mit Markus Messling, Literaturwissenschaftler und stellvertretender Direktor des Centre Marc Bloch.   Die Diskussion in deutscher Sprache wird moderiert von Christine Pütz, Referentin für EU/Nordamerika im Europa-Referat der Heinrich-Böll-Stiftung. Anmeldung : kuhls@cmb.hu-berlin.de