Paula Seidel
VITA
Paula Seidel ist Doktorandin der Europa-Universität Viadrina und seit Juni 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Centre Marc Bloch (seit Herbst 2022 assoziiertes Mitglied). Sie studierte Interkulturelle Europastudien und Geschichte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Mit der Wahl der regionalen Schwerpunkte Frankreich und Südosteuropa verfolgte sie ihr Interesse an transnationalen Ansätzen kulturhistorischer Forschung. Dieses vertiefte sie im Masterstudium der Europäischen Kulturgeschichte an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) in der Auseinandersetzung mit den grenzüberschreitenden Biografien und Diskursen europäischer Intellektueller. Zwei Studiensemester verbrachte sie an den Universitäten Caen und Zagreb. Derzeit (von September 2023 bis Februar 2024) ist Paula Seidel Stipendiatin am Leibnitz-Institut für Europäische Geschichte in Mainz. Während des Masterstudiums war Paula Seidel als wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Kulturgeschichte der Neuzeit bei Prof. Dr. Gangolf Hübinger tätig. Vor Promotionsbeginn leitete sie in Frankfurt (Oder) ein zweijähriges Projekt im Bereich der Regionalentwicklung (Bildungsübergänge).
Mutterinstitut:
Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
Forschung
Titel der Dissertation:
Zwischen London und Zagreb: die politischen Gestaltungspraktiken des Publizisten Milan Ćurčin und die europäische Neuordnung nach dem Ersten Weltkrieg (1914–1929)
Institution der Dissertation:
Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
Betreuer*in
Prof. Dr. Claudia Weber
Publikationen
Seidel Paula: Transnationale Allianzen und Ethnisierung für die Anerkennung Jugoslawiens. Nationale Konstruktionen eines Autorenkollektivs um den Publizisten Milan Ćurčin (1919), in: Zeitschrift für Migrationsforschung – Journal of Migration Studies 3 (1), 2023, S. 97–121.