Andreas Tönnesmann: Architektur des Wissens. Bibliotheken und ihre Bauten seit der Renaissance
3.04.2008
10:00
Andreas Tönnesmann, Professor für Kunst- und Architekturgeschichte an der ETH Zürich, stellt sein neuestes Buchprojekt Architektur des Wissens. Bibliotheken und ihre Bauten seit der Renaissance vor. Er beschäftigt sich darin mit den bislang wenig erforschten neuzeitlichen Bibliotheksbauten als prototypischem Sammlungs- und Wissensraum vom 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Der Vortrag findet in der Staatsbibliothek, selbst ein Zeugnis der Architektur des 20. Jahrhunderts, statt. Andreas Tönnesmann ist seit 2001 Professor für Kunst- und Architekturgeschichte an der ETH Zürich und leitet das dortige Departement Architektur sowie das Institut für Geschichte und Theorie der Architektur. Er war zuvor Professor an den Universitäten Bonn, Augsburg und Basel, sowie ehemaliger Stipendiat an der Bibliotheca Hertziana in Rom. Andreas Tönnesmann ist einer der bekanntesten Renaissance-Experten. Seine Forschungsschwerpunkte sind Architektur, Bildkünste und Kunsttheorie der Renaissance, aber auch die Geschichte der modernen Architektur.Der Vortrag wird organisiert vom Centre Marc Bloch, deutsch-französisches Forschungszentrum für Geistes- und Sozialwissenschaften, im Rahmen seiner Vortragsreihe „Kunstgeschichte aus der Schweiz“, finanziell unterstützt von der Schweizer Kulturstiftung Prohelvetia und der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften. Im Anschluss an den Vortrag lädt die Schweizerische Botschaft auf ein Glas Wein aus der Schweiz ein.