documenta 14 Athen-Kassel – Geopolitik der Kunst
1.06.2017
18:00
Die documenta ist neben der Biennale Venedig die bedeutendste Ausstellung für zeitgenössische Kunst des europäischen Kontinents. In ihrer 14. Ausgabe beschäftigt sich die documenta mit Fragen der Enteignung, der Schulden, der Migration und Mobilität. Das Centre Marc Bloch schließt sich diesem künstlerischen Ereignis an und richtet eine Reihe von Begegnungen aus, die sich dem Dialog zwischen KünstlerInnen und ExpertInnen der Geistes- und Sozialwissenschaften widmen. Die Diskussion über die „Geopolitik der Kunst“, die von der am doppelten Standort Athen und Kassel ausgerichteten documenta 14 inspiriert ist, fragt nach den politischen Erwartungen an diese Veranstaltung und der Entscheidung für ihre geografische Verortung. Sie versammelt Bernd Scherer (Haus der Kulturen der Welt) und Corinne Diserens, Kuratorin der Biennale von Taipei (2016). Catherine Perret (Universität Paris 8) und Pascal Dubourg-Glatigny (CNRS / EHESS) werden die Diskussion moderieren. In Kooperation mit der Deutsch-Französischen Hochschule