Realismus: Probleme literarischer Weltaneignung

7.06.2018
10:00

Die Weltliteratur-Debatte ist im Wesentlichen als Debatte um Geltungen und Kanones geführt worden. Im Kern geht es dabei um die Frage, welchen Anspruch auf welche Weltgültigkeit welche Werke stellen können. Mit dem französischen Begriff der „littérature-monde“ kann man den Blick auf die Literaturen der Welt aber auch mit ästhetischen Fragen nach einer für diese charakteristischen Welthaltigkeit und Weltgestaltung verbinden, wie sie im Realismus auf verschiedene Art diskutiert worden sind. Teilnahme nur auf Einladung. Kontakt: messling@cmb.hu-berlin.de

Programm

10:00 Begrüßung   10:15-11:45 Uhr Erster Teil   Karine Winkelvoss: Effet de réel, effet de document. Affektpolitische Verfahren bei W. G. Sebald Marko Pajević: Welt und Literatur. Zum Realismusbegriff im poetischen Denken   Moderation: Franck Hofmann   12:00-13:00 Diskussion Kurzstatements „Welt/Literatur“:  Markus Messling & Daniel Weidner   13:00-14:30 Uhr Mittagessen   14:30-16:00 Uhr Zweiter Teil Hélène Thiérard: Die mehrsprachige Vernetzung der Welt bei Alexander Lenard Matthias Schwartz: Affektiver Realismus. Am Beispiel polnischer Gegenwartsprosa   Moderation: Mona Körte   16:00-16:45 Abschlussdiskussion, Perspektiven   Der Workshop findet statt im Rahmen des Schwerpunkts „Weltwissen und Erfahrungen der Globalisierung“.