Dr. Christian Schmidt
VITA
Biografie
1992-1999 Studium der Philosophie und Mathematik an der Universität Leipzig und der City University London2005 Promotion in Leipzig mit der Dissertation "Individualität und Eigentum" (Frankfurt/M. und New York: Campus 2006)2006-2008 Arbeitsgruppenleiter der Forschungsgruppe "Rekonstruktion der wisenschaftsphilosophischen Diskurse in Wilhelm Ostwalds ‚Annalen der Naturphilosophie‘" an der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu LeipzigSeit 2009 Dilthey Fellow der VolkswagenStiftung;
Après des études de philosophie et de mathématique à Leipzig et à Londres, Christian Schmidt a soutenu sa thèse de doctorat en philosophie en 2005 sous le titre « Individualität und Eigentum » (publiée chez Campus/Francfort et New York en 2006). Il a été directeur du groupe de recherche« Rekonstruktion wissenschaftsphilosophischer Diskurse in Wilhelm Ostwalds Annalen der Naturphilosophie » à l¹Académie des Sciences de Saxe de 2006 à 2008. Il est actuellement Dilthey-Fellow de la fondation Volkswagen.
Mutterinstitut:
Institut für Philosophie der Universität Leipzig
Forschung
Institution der Dissertation:
Universität Leipzig
Fachbereich
Institut für Philosophie
Organisation von Veranstaltungen
Grenzen des Handelns. Zum Ereignischarakter sozialer EntwicklungenDas Projekt will einen Beitrag für einen modernen Begriff von Freiheit leisten. In Frage gestellt wird Freiheit u. a. durch die Gegenüberstellung von Freiheit und der Macht sozialer Strukturen, weshalb sozialwissenschaftliche Theorien häufig einen starken Aspekt der Handlungskompetenz verwerfen: die bewusste Transformation sozialer Strukturen. Damit entsteht schon innertheoretisch ein Konflikt zwischen dem Wissen um die Gewordenheit sozialer Strukturen durch menschliches Handeln und dem Erleben institutionellen Beharrungsvermögens. Ziel des Projekts ist deshalb die Bewertung der Möglichkeit von absichtsvoll herbeigeführten institutionellen Veränderungen. Dazu sollen vier Problemkreise bearbeitet werden, die für ein Verständnis des Handlungs- und Ereignischarakters sozialer Entwicklungen wesentlich sind: (1) die Spannung zwischen dem modernen Verständnis von Subjektivität und ihrer Verwirklichung;
(2) die Besonderheit der Logik geschichtlicher Ereignisse;
(3) die Mehrstufigkeit der Subjektivität struktureller Transformationen und schließlich (4) Möglichkeiten der Instantiierung struktureller Transformation. Das Projekt wird im Rahmen des Programms »Pro Geisteswissenschaften« durch die VolkswagenStiftung finanziert.;
Les limites de l¹action. Le caractère évènementiel des développements sociales