ONLINE – Max Lingner in Frankreich

30.04.2021
10:00

2. Studienvormittag des Centre Marc Bloch und der Max-Lingner-Stiftung Berlin Ziel der Studientage ist, die Zeit des Künstlers Max Lingner (1888-1959) in Frankreich (1929-1949) und dabei besonders den künstlerisch-politischen Kontext der 1920er und 1930er Jahre in den Blick zu nehmen, um die Rolle und Bedeutung Lingners besser einordnen sowie Perspektiven für weitere Forschungen zu diesem Thema diskutieren zu können. Der erste Studientag im Januar bot einen Einblick in die künstlerischen Tätigkeiten Lingners in Frankreich, in die Rolle der Komintern und die Rezeption seiner Kunst in der Sowjetunion sowie in das geplante Buchprojekt. Am 30. April werden die 1930er Jahre im Mittelpunkt stehen, als Lingner u.a. für die Wochenzeitung MONDE gearbeitet hat: Max Bonhomme wird über die grafische und fotografische Kultur des französischen Kommunismus sprechen, Klaus-Peter Sick Emmanuel Berl’s Revolutionsbegriff und seine Mitarbeit bei MONDE vorstellen, Nathalie Neumann auf die Fotografie von Willy Ronis und die Front populaire eingehen. Programm: 10:00 Uhr           Jakob Vogel: Begrüßung 10:10 Uhr           Max Bonhomme: Culture graphique et photographique du communisme français (1919-1939). Examen de quelques sources imprimées. 10:50 Uhr           Klaus-Peter Sick: Der Revolutionsbegriff von Emmanuel Berl und MONDE 11:30 Uhr           Nathalie Neumann: Fotografie und Front populaire 1935 12.10 Uhr           Thomas Flierl: Zusammenfassung und Ausblick Moderation:      Angelika Weißbach Übersetzung:    Vincent v. Wroblewsky Bitte melden Sie sich an: anmeldung@cmb.hu-berlin.de Dann bekommen Sie den Link für die digitale Veranstaltung per Mail zugeschickt.