Forscher erklärt wie Windkraftausbau einvernehmlicher funktionieren kann
Dass die verschiedenen Parteien im Austausch bleiben, könne ein gutes Zeichen sein. So ordnet Bastien Fond vom Forschungszentrum Marc Bloch die Situation ein. Seit 2018 forscht er zum Thema Windkraftkonflikte in Europa. Der größte Faktor für einen guten Kompromiss sei Kommunikation. „Ich habe schon Fälle gesehen, wo es am Anfang mehrere Windräder im Projekt gab und am Ende weniger gebaut wurden, damit es konsensuell wird.“
Seiner Forschung zufolge könne starke Polarisierung bei solchen Projekten dazu führen, dass alle Seiten wegen Gerichtskosten finanzielle Einbußen haben und die Windräder letztendlich doch gebaut werden. Ein Ergebnis das für alle frustrierend sei.