Parlamentarischer Abend – Wenn Politik an Glaubwürdigkeit verliert

21.01.2026

 

Parlamentarischer Abend des Centre Marc Bloch: Die Politiker François Hollande und Armin Laschet diskutieren mit den Wissenschaftler*innen Isabelle Guinaudeau und Steffen Mau, wie Politik verlorenes Vertrauen zurückgewinnen kann.

 

Das deutsch-französische Forschungsinstitut für Geistes- und Sozialwissenschaften Centre Marc Bloch organisiert am 29. Januar 2026 im Tieranatomischen Theater der Humboldt-Universität zu Berlin einen hochrangingen Austausch zwischen Politik und Wissenschaft zum politischen und gesellschaftlichen Phänomen der sogenannten „Vertrauenskrise“. Die Veranstaltung „Glaubwürdigkeit in Zeiten der Polarisierung. Wie kann die Politik das Vertrauen der Bürger zurückgewinnen?“ findet in Kooperation mit der Humboldt-Universität zu Berlin (HU), der französischen Botschaft sowie mit der Unterstützung des Bundesministeriums für Forschung Technologie und Raumfahrt (BMFTR) statt. Die Politikwissenschaftlerin Dr. Isabelle Guinaudeau führt in das Thema ein. Die Diskussion wird von Rebecca Donauer moderiert, politische Journalistin bei ARTE.

Die Veranstaltung wird mit Grußworten von Dr. Silke Launert, Parlamentarische Staatssekretärin im BMFTR, François Delattre, französischer Botschafter in Berlin, Prof. Dr. Julia von Blumenthal, Präsidentin der HU Berlin und Prof. Dr. Jay Rowell, Direktor des Centre Marc Bloch eröffnet.

 

Das Podium

François Hollande ist ehemaliger französischer Staatspräsident und heute Abgeordneter der Parti Socialiste im französischen Parlament, der Assemblée Nationale. Er vertritt den Wahlkreis Corrèze im Südosten Frankreichs.

Armin Laschet ist Politiker der Christdemokratischen Partei Deutschlands (CDU) und Mitglied des Bundestages, wo er dem Auswärtigen Ausschuss vorsitzt. Der ehemalige Europa-Abgeordnete war Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen und Bundesvorsitzender der CDU.

Dr. Isabelle Guinaudeau ist CNRS-Forscherin am Centre Marc Bloch für vergleichende Politikwissenschaften und europäische Integration. Sie forscht an der Schnittstelle von Wahlforschung, politischer Soziologie und public policy. Derzeit leitet sie zwei deutsch-französische Projekte über Wahlversprechen.

Prof. Dr. Steffen Mau ist Professor für Makrosoziologie an der HU und seit 2025 Direktor des Max-Planck-Instituts zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften. Er beschäftigt sich unter anderem mit der empirischen Untersuchung der sogenannten „Spaltung der Gesellschaft“, insbesondere in dem Buch „Triggerpunkte. Konsens und Konflikt in der Gegenwartsgesellschaft“.

 

Auf einen Blick

Wann: Donnerstag, 29. Januar 2026, 18 Uhr
Wo: Tieranatomisches Theater der Humboldt-Universität zu Berlin, Philippstraße 13/Haus 3, 10115 Berlin
Programm: Eine Teilnahme ist nur mit Anmeldung möglich.
Im Anschluss an den Vortrag und die Podiumsdiskussion sind die Teilnehmenden zu einem Empfang eingeladen. Die Veranstaltung wird auf Deutsch und Französisch durchgeführt und wird simultan übersetzt.

 

Das Centre Marc Bloch

Das deutsch-französiche Forschungszentrum für Geistes- und Sozialwissenschaften zeichnet sich durch seine binationale Trägerschaft und seinen interdisziplinären wissenschaftlichen Ansatz aus. Das An-Institut der HU ist eine wichtige Schaltstelle zwischen den Wissenschaftssystemen der beiden Länder.

 

Hinweise für Pressevertreter*innen

Es sind Plätze für Vertreterinnen und Vertreter der Presse reserviert.

Bitte melden Sie sich bis zum 23.01.2026 via E-Mail an.

Bitte beachten Sie: Da die Plätze im Veranstaltungsraum begrenzt sind, erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung eine Anmeldebestätigung, wenn Sie an der Veranstaltung in Präsenz teilnehmen können.

 

↑ Pressemitteilung der Humboldt-Universität zu Berlin