Europa im Ersten Weltkrieg: Neuere Fragestellungen und Erklärungen

12.06.2007
10:00

Wie konnten europäische Gesellschaften den Ersten Weltkrieg über mehr als vier Jahre durchhalten? Sicherte vorrangig Zwang oder Begeisterung die Kriegführung? Inwieweit muss zwischen diesen beiden Polen des Verhaltens in zeitlicher und örtlicher Hinsicht unterschie­den werden? Diesen Fragestellungen ist ein Colloquium gewidmet, das das Centre Marc Bloch und das Berliner Kolleg für Vergleichende Geschichte Europas am 12. Juni 2007 gemeinsam durchführen werden. Für die Veranstaltung konnten bekannte Experten für die Geschichte europäischer Staaten im Ersten Weltkrieg gewonnen werden.

Programm

Die Vorträge werden auf Deutsch bzw. Französisch gehalten, ggf. mit Zusammenfassung in deutscher Sprache. Die Dis­kussion wird in Deutsch geführt.14.00 – 14.15 BegrüßungProf. Dr. Pascale Laborier, Centre Marc BlochPD Dr. Arnd Bauerkämper, BKVGE14.15 – 16.00 Die französische Debatte zur Geschichte des Ersten WeltkriegsModeration: PD Dr. Jakob Vogel, Centre Marc BlochProf. Dr. Gerd Krumeich, Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf / Historial de la Grande GuerrePD Dr. Nicolas Offenstadt, Université Paris I / CRID 14-18Anschließend Diskussion16.00 – 16.15 Pause16:15 – 19.00 Die Europäische Debatte zur Geschichte des Ersten Weltkriegs. Podiumsdis­kussionModeration: Prof. Dr. Etienne François, BKVGEProf. Dr. Gerhard Hirschfeld, Universität Stuttgart: DeutschlandProf. Dr. Oliver Janz, Freie Universität Berlin: ItalienPD Dr. Christoph Jahr, Humboldt-Universität zu Berlin: GroßbritannienProf. Dr. Jürgen Angelow, Universität Potsdam: Balkan19.00 Empfang