Musées de papier. L’antiquité en livres, 1600-1800
25.09.2010 – 3.01.2011
10:00
Im 17. und 18. Jh. legten viele Gelehrte umfangreiche Sammlungen von Stichen und Zeichnungen an, die die antiken Kunstwerke, Denkmäler und Bauwerke dokumentieren sollten. Diese Sammlungen, von denen einige den Namen Papiermuseum trugen, sollten die Kenntnis der Antike fördern. Darüber hinaus wirkten sich die in den Papiermuseen gesammelten Abbildungen direkt auf die Entstehung und Ausprägung einer Reihe wichtiger Phänomene der Kunst- und Kulturgeschichte des 18. Jh. aus: sie trugen zur stärkeren Wertschätzung der antiken Kunst, zum Siegeszug der klassizistischen Strömung, zur Entstehung der Kunstgeschichtsschreibung, zur Erweiterung des Antikebegriffs bei.Die Ausstellung „Papiermuseum“ verfolgt das Ziel, die außerordentliche Fruchtbarkeit dieser facettenreichen Objekte zu zeigen, die an der Grenze zwischen Wissenschaft und Kunst, zwischen Buch und Sammlung, zwischen Text und Bild stehen.Links:http://www.louvre.fr/llv/exposition/detail_exposition.jsp?pageId=1http://mini-site.louvre.fr/saison18e/FR/Die Pressemitteilung herunterladen.