ONLINE – Max Lingner in Frankreich

29.01.2021
10:00

Studienvormittag der Max-Lingner-Stiftung und des Centre Marc Bloch Der digitale Studienvormittag wird als Vorbereitung für einen Studientag vor Ort im Berliner Max-Lingner-Haus durchgeführt, der für September 2020 geplant war und auf September 2021 verschoben wurde. Ziel ist, die Zeit des Künstlers Max Lingner (1888-1959) in Frankreich (1929-1949) und dabei besonders den künstlerisch-politischen Kontext der 1920er und 1930er Jahre in den Blick zu nehmen: Die Netzwerke deutscher Künstler in Paris, die Galerienszene (speziell die Galerie Billiet), die Geschichte und Ankaufspolitik des Musée Jeu de Paume, die Kulturpolitik der Volksfront und ebenso der Komintern, die Kolonial- und die Weltausstellung und schließlich die Bedeutung der Pressezeichnung im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit. Der Studientag hat das Ziel, die Rolle und Bedeutung Max Lingners besser einordnen sowie Perspektiven für weitere Forschungen zu diesem Thema diskutieren zu können. Impulsreferate Thomas Flierl (MLS) Angelika Weißbach (MLS) : Stand der Forschung: Max Lingner. Ein deutscher Künstler in Frankreich Maria Podzorova (Université de Paris / Centre de civilisation francophone et d’études francophones de l’Université de Varsovie (CCFEF) ) : „L’artiste et le communisme“ : quelle place aux arts plastiques au sein du Komintern dans les années 1920 et 1930? Anmeldung: anmeldung@cmb.hu-berlin.de Bild: Max-Lingner-Stiftung Berlin