Zukunftswege – Berufsperspektiven jenseits der Universitätslaufbahn
15.11.2016
18:00
Manche DoktorandInnen fragen sich, wie ihre berufliche Zukunft nach abgeschlossener Promotion aussehen könnte. Einige ziehen eine Laufbahn außerhalb der Universität in Betracht. Allerdings haben nur wenige Berufserfahrung außerhalb der Forschung gesammelt, weshalb sich viele DoktorandInnen fragen, wie der Übergang in einen außeruniversitären Beruf vonstatten gehen mag und wie der Arbeitsalltag in den verschiedenen Berufen überhaupt aussieht. Welche Möglichkeiten jenseits der Forschung gibt es für DoktorandInnen nach einer abgeschlossenen Promotion in den Sozial- und Geisteswissenschaften? Wie schafft man den Sprung aus der universitären in eine außeruniversitäre Arbeitswelt? Bei dem Treffen mit ehemaligen DoktorandInnen, die in außeruniversitären Jobs arbeiten, werden bislang unbekannte Möglichkeiten und Jobfelder in internationalen Organisationen vorgestellt und es dürfen konkrete Fragen gestellt werden. Das Gespräch wird von Ulrike Zeigermann moderiert. GesprächspartnerInnen: Anna Hoffmann leitet in der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius den Förderbereich Wissenschaft und Forschung. Sie verantwortet Nachwuchsprogramme der Stiftung in den Bereichen Transformations-, Migrations- und Metropolenforschung, mit dem Fokus auf internationale und interdisziplinäre Vernetzung von Geistes- und Sozialwissenschaftlern. Darüber hinaus betreut sie Projektförderungen im wissenschaftlichen Bereich. In den Jahren 2003-2008 war sie als Projektleiterin in der Stiftung Genshagen – dem Berlin-Brandenburgischen Institut für deutsch-französische Zusammenarbeit in Europa – tätig. Anna Hofmann studierte Wirtschaftswissenschaften und Internationale Beziehungen in Krakau und Freiburg und promovierte im Fach Politikwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin Effi Boehlke studierte Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin und promovierte dort im Jahr 1989 auch in diesem Fach. 1990/91 weilte sie zu einem einjährigen Forschungsaufenthalt in Paris. Anschließend befasste sie sich in Lehre, Forschung und Publikationen mit französischer und russischer politischer Ideengeschichte. Nach einer Phase freischaffender Tätigkeit wechselte sie zunächst in das unmittelbar politische Feld und war von 2010 bis 2012 in der Bundesfraktion der Partei DIE LINKE tätig. Seit 2012 arbeitet sie an der Rosa-Luxemburg-Stiftung, einer der parteinahen politischen Stiftungen in Deutschland. Dort ist sie seit Jahresbeginn 2014 wissenschaftliche Referentin der Geschäftsführung. Im Anschluss werden die TeilnehmerInnen bei einem kleinen Empfang die Gelegenheit haben, mit den ReferentInnen ins Gespräch zu kommen.