Nazan Maksudyan ist eine der 100 wichtigsten Köpfe der Berliner Wissenschaft

Heute, am 2. Oktober 2026, veröffentlichte der Tagesspiegel seine jährliche Liste der 100 Forschenden, die die Wissenschaftslandschaft in Berlin durch ihre Arbeit prägen und bereichern. Wir gratulieren der Historikerin und langjährigen Forscherin am Centre Marc Bloch, Nazan Maksudyan, zu der hochverdienten Nominierung!

Als kritische Historikerin der Sozial- und Kulturgeschichte des Osmanischen Reiches und der frühen türkischen Republik, die bestehende Überzeugungen hinterfragt und Quellen gegen den Strich liest, leistet Nazan Maksudyan einen außerordentlich wichtigen Beitrag zur internationalen Geschichtswissenschaft. Ihre Arbeiten zu marginalisierten Gruppen wie Waisenkinder, Frauen, Geflüchtete, MigrantInnen und politisch Verfolgte sind wegweisend in den Ottoman Studies. Sie lenkt den Blick auf die Entstehung und Hintergründe von Phänomenen, die aufgrund der deutschen Einwanderungsgeschichte für viele BerlinerInnen auch heute noch von Bedeutung sind.

Zuletzt erschien von ihr der Artikel „Eternity and a Day in Istanbul: Silence, Aural Sovereignty, and Sonic Temporalities in the Ottoman Capital“. Zur Illustration dieser Forschung zur historischen Bedeutung und Entwicklung städtischer Geräuschkulissen erstellte Nazan Maksudyan eine interaktive „Storymap“, die verschiedene Orte in Istanbul mit historischen Karten und Bildmaterial verknüpft.

🔗 https://storymaps.arcgis.com/stories/05ae2b30150848e493ffe2f12188da53

Das Projekt OTTOMAN AURALITIES.

Wir danken Nazan für Ihre wertvolle Arbeit am Institut!

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