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Biografie

Joël Glasman ist Historiker mit einem Schwerpunkt auf der Geschichte Afrikas im 20. und 21. Jahrhundert und Professor an der Universität Bayreuth. Er arbeitet zur Geschichte des kolonialen und postkolonialen Staates, zur Geschichte der humanitären Hilfe sowie zu den Theorien und Methoden der Globalgeschichte.

Sein erstes Buch, Les corps habillés au Togo. Genèse coloniale des métiers de police (Karthala 2015), untersucht die Entstehung des kolonialen und postkolonialen Staates in Togo durch die Sozialgeschichte der Polizisten und Soldaten. Sein zweites Buch, Minimal Humanity. Humanitarianism and the Quantification of Human Needs (Routledge 2020), analysiert die Erfindung der „Grundbedürfnisse“, eines Konzepts, das zum Eckpfeiler humanitärer Expertise geworden ist. Sein drittes Buch, Les humanités humanitaires. Petit manuel d’autodéfense à l’usage de volontaires (Les Belles Lettres 2023), zielt darauf ab, sozialwissenschaftliche und historische Forschung für die humanitäre Praxis zugänglich zu machen. Weitere Veröffentlichungen beschäftigen sich mit den Theorien und Methoden der Globalgeschichte, etwa mit der Anwendung der Akteur-Netzwerk-Theorie (ANT) in der Globalgeschichte (Transcript 2016) oder mit dem Stand der Globalgeschichte im historischen Feld (Geschichte und Gesellschaft 2025).

 

Mutterinstitut:

Centre Marc Bloch