Dr. Maria Ketzmerick

VITA

Biografie

Maria Ketzmerick arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Konfliktforschung an der Philipps-Universität Marburg. Dort hat sie im Sonderforschungsbereich »Dynamiken der Sicherheit« zu postkolonialen Sicherheitskonstruktionen im kamerunischen Dekolonisierungskrieg promoviert. Zuvor hat sie an den Universitäten WWU Münster, IEP Lyon, Leipzig und Roskilde Politik- und Rechtswissenschaften mit einem Schwerpunkt auf Internationale Beziehungen und Regionalstudien studiert. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Dynamiken in der kritischen Sicherheitsforschung, postkolonialen Theorien und Prozessen der Dekolonisierung (insbesondere im französischen Kolonialismus), Statebuilding und Peacebuilding, der Region Zentralafrika sowie Archivforschung in den Internationalen Beziehungen.

Mutterinstitut:

Zentrum für Konfliktforschung, Philipps Universität Marburg

Forschung

Forschungsthemen

Dynamiken um Ver- und Entsicherheitlichung sowie Critical Security Studies Global Studies Ansätze, postkoloniale Theorien und Prozesse der Dekolonialisierung (insbesondere französischer Kolonialismus) Statebuilding in Kamerun Feministische Ansätze der internationalen Beziehungen und Geschlechterverhältnisse

Titel der Dissertation:

Staat, Sicherheit und Gewalt in Kamerun: Postkoloniale Perspektiven auf den Dekolonisierungsprozess unter französischer UN-Treuhandverwaltung.

Institution der Dissertation:

Philipps Universität Marburg

Betreuer*in

Prof. Dr. Thorsten Bonacker

Publikationen

Monographie und Herausgeberschaft:

2019. Staat, Sicherheit und Gewalt in Kamerun. Postkoloniale Perspektiven auf den Dekolonisierungsprozess unter französischer UN-Treuhandverwaltung. Bielefeld: Transcript.

2017. Securitization in Statebuilding and Intervention. Baden-Baden: Nomos. (Herausgegeben mit Thorsten Bonacker und Werner Distler)

Zeitschriftenartikel:

2019. “Securitized State Building? – The Camerounian Decolonization in Conflict”. In: “Conceptualizing Power in Dynamics of Securitization: Beyond State and International System.” Regina Kreide und Andreas Langenohl (Hrsg.). Baden-Baden: Nomos.

2018. “Securitization and Desecuritization of Violence in Trusteeship Statebuilding“ (zusammen mit Thorsten Bonacker und Werner Distler). In: Civil Wars, Issue 3. Doi: https://doi.org/10.1080/13698249.2018.1525675 .

2017. „The ‘Politics of Protection’ and Elections in Trusteeship and International Administration. The Cases of Cameroun and Kosovo“ (zusammen mit Werner Distler). In: Securitization in Statebuilding and Intervention. Baden-Baden: Nomos (2017)

2017. „How Security Dynamics Shaped Trusteeship Statebuilding: The French Administration of Cameroon“ (zusammen mit Thorsten Bonacker). In: Securitization in Statebuilding and Intervention. Baden-Baden: Nomos (2017)

Blogartikel:

2019. „Postkoloniale Außenpolitik: Wie sich Deutschland in Kamerun engagieren sollte“. Peacelab Blog. Verfügbar unter: https://peacelab.blog/2019/05/postkoloniale-aussenpolitik-wie-sich-deutschland-in-kamerun-engagieren-sollte