Ombline Damy

Ombline Damy

Promotionsstipendiatinnen

Forschungsschwerpunkt:

Europa und Demokratie unter Druck

Disziplin

Literaturwissenschaften

E-Mail

ombline.damy@sciencespo.fr

VITA

Absolventin der University of Oxford und der Sorbonne Nouvelle sowie ehemalige Französischlehrerin an einer Sekundarschule, ist Ombline Damy derzeit Doktorandin in Vergleichender Literaturwissenschaft am Zentrum für Geschichte (Centre for History) von Sciences Po.

Mutterinstitut:

Sciences Po Paris

Forschung

Forschungsthemen

Literatur- und Geschichtswissenschaft des 20. und 21. Jahrhunderts, Childhood Studies (Kindheitsforschung), Memory Studies (Erinnerungsforschung), testimoniale Literaturen

Forschungsprojekt

Meine Doktorarbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Vergleichender Literaturwissenschaft, Erinnerungsforschung sowie der Geschichte von Kindheit und Kindern. Sie untersucht die Rolle, die Kindern bei der Konstruktion kollektiver Erinnerungen im 20. und 21. Jahrhundert zugeschrieben wird – sowohl als literarische Figuren als auch als gesellschaftliche Akteure.

Konkret führe ich eine vergleichende Studie darüber durch, wie die rassistische Verfolgung in den Vereinigten Staaten, die Residential Schools in Kanada und das nationalsozialistische Regime in Deutschland durch Kinderfiguren in literarischen Texten erinnert und memorialisiert werden. Mein Korpus vereint Werke der Autorinnen und Autoren Harper Lee, Richard Wagamese und Siegfried Lenz. Diese vielfach rezipierten und häufig im Schulunterricht behandelten Werke stellen Gewalt- und Verfolgungserfahrungen aus der Perspektive von Kindern dar und tragen zu deren kultureller Erinnerung bei.

Titel der Dissertation:

Das Kind als literarische Figur und Träger kollektiver Erinnerung an Verfolgungserfahrungen von 1945 bis zur Gegenwart. Eine vergleichende Studie zu Kanada, den USA und Deutschland

Institution der Dissertation:

Sciences Po Paris

Betreuer*in

Frédérique Leichter-Flack

Publikationen