Onur Erdur
VITA
Onur Erdur ist Historiker und Kulturwissenschaftler. Er hat in Freiburg, Basel und Zürich Historische Anthropologie, Geschichte und Politikwissenschaft studiert und war von 2009 bis 2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte der ETH Zürich. 2016 promovierte er an der Universität Zürich mit einer Arbeit zur französischen Epistemologie. Von 2016 bis 2024 forschte und lehrte er am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin, gefolgt von Vertretungs-/Gastprofessuren in Berlin (Kulturgeschichte), Flensburg (Neuere und Neueste Europäische Geschichte) und Bremen („World of Contradictions“). Aktuell ist er Fellow in der DFG-Kolleg-Forschungsgruppe „Applied Humanities. Genealogy and Politics“ an der HU Berlin.
Mutterinstitut:
Humboldt-Universität zu Berlin
Forschung
Forschungsthemen
Global Intellectual History, Wissensgeschichte, Migrationsgeschichte, Zeitgeschichte
Forschungsprojekt
tba
Publikationen
Monographien
Schule des Südens. Die kolonialen Wurzeln der französischen Theorie, Berlin 2024.
Die epistemologischen Jahre. Philosophie und Biologie in Frankreich, 1960-1980. Interferenzen. Studien zur Kulturgeschichte der Technik 24, Zürich 2018.
Herausgeberschaften
Diversität. Karrieren eines Begriffs, Mittelweg 36. Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung 33, 2024, H. 2 (April/Mai).
Histories of Migrant Knowledge: Transatlantic and Global Perspectives, Bulletin of the German Historical Institute Washington DC, 15, 2020 (zusammen mit Andrea Westermann).
Artikel und Aufsätze
„Dekolonisierung“, in: Ulrich Bröckling, Susanne Krasmann, Thomas Lemke (Hg.), Glossar der Gegenwart 2.0, Berlin 2024, S. 104-115.
„Fremde in der Schule des Südens“, in: Bildpunkt. Kunst, Theorie, Aktivismus. Zeitschrift der IG Bildende Kunst, Nr. 70, Sommer 2024, S. 14-19.
„Kritik der diversen Vernunft“, in: Onur Erdur (Hg.), Diversität. Karrieren eines Begriffs, Mittelweg 36. Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung 33, 2024, H. 2 (April/Mai), S. 3-22.
„Anti-Marxismus. André Glucksmann: Les maitres penseurs, Paris (1977)“, in: Fabian Grütter, Nils Güttler, Max Stadler, Monika Wulz (Hg.), Deregulation/Restauration. Eine andere Bibliothek des Neoliberalismus, Berlin 2021, S. 126-145.
„‘Wir sind auch das Volk‘ – Mauerfall, deutsche Einheit und die Perspektive der Migration, 1989/90“, in: Dirk Rupnow, Gwénola Sebaux, Bettina Severin-Barboutie, Meryem Youssoufi Zaihia Zeroulou (Hg.), Repräsentation und Erinnerung der Migration. Représentation et mémoire de la migration, Innsbruck 2021, S. 123-150.