Docteur Thierry Delpeuch | Assoziierter Forscher

Ehemaliges Mitglied
Centre Marc Bloch, Friedrichstraße 191, D-10117 Berlin
E-Mail: thierry.delpeuch  ( at )  cmb.hu-berlin.de Tel: 4,9302093707e+012

Mutterinstitut : Institut d'Etudes Politiques de Grenoble - Laboratoire PACTE (CNRS-IEPG-UJF-UPMF) | Position : Chargé de recherche CNRS | Fachbereich : Politikwissenschaft | former Abteilung : Institut des Sciences sociales du Politique - ISP/CNRS

Biographie

Thierry Delpeuch ist promovierter Politikwissenschaftler
und seit 2002 CNRS-Forscher der Sektion 36
(Soziologie, Regeln und Normen). Zwischen 2002 und
2010 war er Mitglied des Institut des Sciences Sociales
du Politique (CNRS, ENS Cachan, Université Paris Ouest
Nanterre La Défense). Zwischen 2005 und 2009 war
er Präsident des Netzwerkes „Sociologie du droit et
de la justice“ der Association française de sociologie.
Seit September 2010 ist er am Centre Marc Bloch
tätig. Die Forschungstätigkeit von Thierry Delpeuch
umfasst die soziologische Politikfeldanalyse und die
Rechtssoziologie. In seinen Arbeiten untersucht er, wie
das Handeln öffentlicher Verwaltungen Einfluss auf
die Herausbildung und Veränderung von Normen und
sozialen Institutionen nimmt. Delpeuch interessiert
sich insbesondere für zwei Forschungsgebiete: 1) die
Möglichkeit internationalen Transfers administrativer,
rechtlicher und gerichtlicher Reformen, welche
in den neuen Mitgliedstaaten der EU soziales
Handeln verändern können; und 2) die Problematik
der Konstruktion von Informationen und Wissen
durch Verwaltungsmitglieder im Bereich Sicherheit.
Forschungsschwerpunkt sind soziale Brennpunkte
in Frankreich und den USA. Thierry Delpeuch lehrt
Rechtssoziologie an der Ecole Normale Supérieure
de Cachan. Zwischen 2005 und 2009 war er Präsident
des Netzwerkes „Sociologie du droit et de la justice“
der Association française de sociologie.

Lebenslauf als Datei
Institution der Dissertation

ENS Cachan

Projekte

CODISP
Allgemeine Zielsetzung

CODISP ist ein Projekt der Kultur- und Sozialwissenschaften zu neueren Formen der Wissensarbeit in der Polizeiorganisation. Ziel ist die Analyse des Zusammenspiels von polizeilicher Wissensarbeit (den Methoden, Formen und Zirkulationen) einerseits und der wissensbasierten (bezogen auf Sozialräume und Delikttypen) Polizeiarbeit andererseits. CODISP öffnet Raum für Reflexion, Austausch, Kritik und Lernen. Insgesamt erweitert CODISP das Repertoire praktischer Polizeiarbeit. Wir befördern eine demokratische, Sozialraum sensitive, integrierte Polizeiorganisation.

Forschungsziele

// Wir rekonstruieren die konkreten Arbeitsabläufe im alltäglichen Polizeidienst. Die praktischen Lösungen der Polizisten/innen stehen dabei im Mittelpunkt.

// Wir fragen, welche Rolle Innovationskonzepte (z.B. „intelligence-led policing“) in der Polizeiarbeit spielen. Wie gelangen sie zur Anwendung? Wie werden sie lokal kritisiert und eingepasst?

// Wir bieten Gelegenheiten zum Austausch über jeweils eingespielte Methoden der Wissensarbeit über Abteilungen, Polizeiorganisationen und politische Kulturen hinweg.

// Wir liefern Anschauungsmaterial zur Schulung der Teams im Sinne „lernender Organisationen“.

// Wie geben Einblicke in die Wirkungsweise konkreter polizeilicher Maßnahmen inklusive der Versuche, diese zu kontrollieren und zu verbessern.

Praktische Ziele

// Die Polizeikräfte nutzen die von uns erhobenen Praxisfälle als Lehrfälle

// Die Praxisfälle fungieren als Gegenstände einer selbsttragenden Qualifizierung

// Die Schulungen schaffen einen fehlerfreundlichen Austausch über Arbeitsmethoden

// Die Polizei erhält mit diesen Methoden ein weiteres Spektrum an Problemlösungskapazitäten

Aktivitäten

Academic positions
Since 2010 - CNRS Research Fellow at Centre Marc Bloch, CNRS, Humboldt Universitaet zu Berlin
2009-2010 - Visiting Professor at University of Illinois College of Law
2002-2010 - CNRS Research Fellow at Institut des Sciences sociales du Politique (ISP), CNRS, Université Paris Ouest Nanterre La Défense, Ecole Normale Supérieure de Cachan
1996-2000 - Assistant Professor in the Institute of Polical Studies of Grenoble

2006-2009 - President of the Committee on Sociology of Law of the French Sociological Association
Since 2010 - Member of the editorial board of the peer reviewed journal Droit et Société (the main francophone law and society review)
Since 2007 - Professor of Sociology of Law in Ecole Normale Supérieure de Rennes
Since 2012 - Member of the Committee on Research on Security of The French National Research Agency

CODISP -

Allgemeine Zielsetzung

CODISP ist ein Projekt der Kultur- und Sozialwissenschaften zu neueren Formen der Wissensarbeit in der Polizeiorganisation. Ziel ist die Analyse des Zusammenspiels von polizeilicher Wissensarbeit (den Methoden, Formen und Zirkulationen) einerseits und der wissensbasierten (bezogen auf Sozialräume und Delikttypen) Polizeiarbeit andererseits. CODISP öffnet Raum für Reflexion, Austausch, Kritik und Lernen. Insgesamt erweitert CODISP das Repertoire praktischer Polizeiarbeit. Wir befördern eine demokratische, Sozialraum sensitive, integrierte Polizeiorganisation.

Forschungsziele

// Wir rekonstruieren die konkreten Arbeitsabläufe im alltäglichen Polizeidienst. Die praktischen Lösungen der Polizisten/innen stehen dabei im Mittelpunkt.
// Wir fragen, welche Rolle Innovationskonzepte (z.B. „intelligence-led policing“) in der Polizeiarbeit spielen. Wie gelangen sie zur Anwendung? Wie werden sie lokal kritisiert und eingepasst?
// Wir bieten Gelegenheiten zum Austausch über jeweils eingespielte Methoden der Wissensarbeit über Abteilungen, Polizeiorganisationen und politische Kulturen hinweg.
// Wir liefern Anschauungsmaterial zur Schulung der Teams im Sinne „lernender Organisationen“.
// Wie geben Einblicke in die Wirkungsweise konkreter polizeilicher Maßnahmen inklusive der Versuche, diese zu kontrollieren und zu verbessern.

Praktische Ziele

// Die Polizeikräfte nutzen die von uns erhobenen Praxisfälle als Lehrfälle
// Die Praxisfälle fungieren als Gegenstände einer selbsttragenden Qualifizierung
// Die Schulungen schaffen einen fehlerfreundlichen Austausch über Arbeitsmethoden
// Die Polizei erhält mit diesen Methoden ein weiteres Spektrum an Problemlösungskapazitäten