Forschungskolloquium

Organisation:  Johara Berriane, Paul Franke, Judith Nora Hardt, Sara Hechler, Paula Seidel, Jakob Vogel.

Das Forschungskolloquium steht im Mittelpunkt der Wissenschaftspolitik des Centre Marc Bloch. Als Forum für den internen wissenschaftlichen Austausch dient es der Vorstellung und der internationalen und interdisziplinären Diskussion der aktuellen Projekte der ForscherInnen am Centre Marc Bloch. Zugleich bietet das Forschungskolloquium durch regelmäßig eingeladene Gäste die Gelegenheit, Kontakte mit anderen Forschungseinrichtungen zu knüpfen. Alle, die Interesse haben, sind herzlich willkommen.

Auf jeder Sitzung wird ein Forschungsprojekt zur allgemeinen Diskussion gestellt. Ziel der Diskussion ist die theoretische, methodische und thematische Reflexion über kultur-, geistes- und sozialwissenschaftliche Fragestellungen. Das Forschungskolloquium fördert damit den Austausch zwischen den unterschiedlichen am Centre Marc Bloch zusammentreffenden wissenschaftlichen Perspektiven.

Das Forschungskolloquium findet während des Semesters jeden zweiten Montag von 10:00 bis 12:00 statt. Als Redezeit für die Vortragenden sind 40 bis 45 Minuten vorgesehen. Vortrag, Kommentar und Beiträge werden in der von den jeweiligen SprecherInnen bevorzugten Sprache (Französisch, Deutsch oder Englisch) gehalten.

Programm für das Sommersemester 2021:

- Die Sitzungen finden in diesem Semester online und am CMB statt -

Wegen der begrenzten Platzkapazität, ist eine Anmeldung unter anmeldung@cmb.hu-berlin.de erforderlich.

 

12.04.2021 – 18:00 (online)
Jahresvortrag
„Le règne de la loi face à l'empire du calcul? L'actualité de La Gouvernance par les nombres“
Mit: Alain Supiot (Collège de France, Paris)
Kommentar: Prof. Dr. Dr. Stefan Grundmann (Juristische Fakultät - Humboldt-Universität zu Berlin)

26.04.2021 – 10:00 (online)
„‘Ambivalenzen der Europäisierung‘: Plädoyer für ein mehrdeutiges Verständnis von Europäisierungsprozessen“
Mit: Timm Beichelt und Clara Frysztacka ( Europa-Universität Viadrina, Frankfurt [Oder])
Kommentar: Dorota Dakowska (Université Lumière Lyon 2)

10.05.2021 – 10:00 (online)
„La financiarisation des politiques publiques“
Mit: Ève Chiapello (EHESS Paris, WiKo Berlin)
Kommentar: tbc

31.05.2021 – 10:00 (online)
„Sortiermaschinen. Die neue Erfindung der Grenze im 21. Jahrhundert“
Mit: Steffen Mau (Humboldt-Universität zu Berlin, CMB)
Kommentar: Béatrice von Hirschhausen (CNRS, CMB)

07.06.2021 – 18:00 (online)
„Riot. Strike. Riot. Trajectories of Collective Action since 2008“
Mit: Joshua Clover (University of California, Davis)
Kommentar: Leyla Dakhli (CNRS, CMB)

21.06.2021 – 10:00 (online)
„Contemporary Art's Epistemic Politics“
Mit: Tom Holert (Harun Farocki Institut, Berlin)
Kommentar: Etienne Jollet (Université Paris I Panthéon Sorbonne, CMB)

05.07.2021 – 10:00 (online)
„Tschernobylkinder. Die transnationale Geschichte einer nuklearen Katastrophe“
Mit: Melanie Arndt (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)
Kommentar: Sophie Lambroschini (Université Paris Nanterre, CMB)