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Theaterabend - Utopia ’89/Wir sind das Volk

29. Oktober | 19:30

Utopia 89 ist ein Theater- und Forschungsprojekt über die Alexanderplatz-Demonstration vom 4.November 1989. 

Am 4. November 1989, auf dem berühmten Alexanderplatz, versammeln sich zwischen 500.000 und einer Million Ostdeutsche, um den Rednern, die auf der improvisierten LKW-Rednerbühne nacheinander sprachen, zuzuhören. Dazu gehören Schauspieler, Regisseure, Dramatiker (Heiner Müller), Schriftsteller (Christa Wolf, Stefan Heym, Christoph Hein), Wissenschaftler, aber auch Politiker, Opponenten (Marianne Birthler), Anhänger des derzeitigen Regimes (Schabowski), Studenten, ein Anwalt (Gregor Gysi), ein Theologe und sogar Markus Wolf, ehemaliger Chef der ostdeutschen Spionageabwehr... Dies ist die größte Demonstration, die unter dem sozialistischen Regime der DDR je erlaubt wird und die erste, die vollständig im ostdeutschen Fernsehen übertragen wird. Fünf Tage vor dem Mauerfall, fast drei Stunden lang, klagen die 26 Redner die jüngste Gewalt der Polizei an, fordern Reformen und äußern ihre Zukunftsvisionen. Wer waren diese Redner? Was war ihr Hintergrund? Weshalb durften sie an ausgerechnet diesem Tag das Wort ergreifen?

Um dieses Ereignis wiederzubeleben, seine Bedeutung und seinen Umfang zu hinterfragen, inszeniert der Dramaturg Frédéric Barriera das Projekt "Utopia ‚89/ Wir sind das Volk", begleitet von dem Forscher Guillaume Mouralis (Marc-Bloch-Zentrum, Berlin).

Eintritt für die Theateraufführung: 12-10€

Anmeldung erforderlich für die Theateraufführung: anmeldung.berlin@institutfrancais.de

Bild: © Frédéric Barriera

Kontakt

Guillaume Mouralis
mouralis  ( at )  cmb.hu-berlin.de

Partner

Institut francais, Rosa Luxemburg Stiftung, DFJW

Ort

Institut francais in Berlin
Kurfürstendamm 211

10719
Berlin


An-Institut

© Centre Marc Bloch 2018 - Deutsch-Französisches Forschungszentrum für Sozialwissenschaften, Berlin

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