Forschungseminar

Tobias Eule: Was können wir vom Civil Rights Movement lernen?

16. Januar | 10:00

Die amerikanische Bürgerrechtsbewegung gilt mithin als eine der erfolgreichsten sozialen Bewegungen des 20. Jahrhunderts. Viele der dort genutzten Mobilisierungsstrategien wurden weltberühmt und von anderen Bewegungen übernommen. Gleichzeitig ist das Civil Rights Movement aber auch ein Beispiel für Scheitern und Kontingenz gesellschaftlicher Entwicklungen. Unter Berücksichtigung des zeithistorischen und juristischen Kontexts wirft der Vortrag die Frage auf, was wir über „I have a dream“ hinaus aus dem amerikanischen Beispiel lernen können. Der Vortrag beschäftigt sich dabei mit den Bedingungen für Erfolg oder Misserfolg sozialer Bewegungen, mit den Folgeeffekten massiver Mobilisierung, sowie dem Verhältnis von rechtlicher und gesellschaftlicher Veränderung.  

Tobias Eule ist Professor für Rechtssoziologie an der Universität Bern und Distinguished Researcher und Principal Investigator der Forschungsgruppe Rechtssoziologie am Hamburger Institut für Sozialforschung. Seine Forschungsschwerpunkte sind Rechts- und Staatssoziologie, kritische Migrationsrechtsforschung und ethnographische Institutionenforschung. Demnächst erscheint in der Hamburger Edition Hinter der Grenze, vor dem Gesetz, verfasst mit Lisa Borrelli, Annika Lindberg und Anna Wyss.  

Ort

Georg-Simmel Saal
Friedrichstraße 191

10117
Berlin
Deutschland

An-Institut

© Centre Marc Bloch 2018 - Deutsch-Französisches Forschungszentrum für Sozialwissenschaften, Berlin

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