Doktorandenseminar

Das Doktorandenseminar bietet den Promovierenden des Centre Marc Bloch die Gelegenheit, ihre laufenden Arbeiten zu präsentieren. Es versteht sich als ein Ort des wissenschaftlichen Austauschs, der Weiterbildung in der Forschung und der Eingliederung der Promovierenden ins Centre Marc Bloch. Er wird von Promovierenden des Centre organisiert, unter der Leitung einer/eines deutschen und einer/eines französischen Forschenden des CMB.

Das Seminar findet mehrmals im Jahr statt und richtet sich an alle wissenschaftlichen Disziplinen. Bei jeder Sitzung berichtet ein/e Promovierende/r, je nach dem Stadium der jeweiligen Doktorarbeit, von den Fortschritten ihrer/seiner Forschung und den Fragestellungen, die sie aufwirft. Diese Präsentation wird anschließend von einem/einer Forschenden des Zentrums oder von außerhalb kommentiert, unter Anwesenheit des Tutors/der Tutorin der/des vorstellenden Promovierenden. Ein/e andere/r Promovierende/r übernimmt die Moderation. Auch der/die Forschende kann die Moderation übernehmen und ein/e Promovierende/r den Bericht. Anschließend wird die Projektvorstellung der kollektiven Diskussion geöffnet.

Der/die vorstellende Promovierende, kann sich in der Präsentation auf einen Aspekt seiner/ihrer Forschungstätigkeit konzentrieren, der von theoretischer Art sein kann, das Terrain und die Quellen betreffen kann oder auch die Schreibphase der Dissertation. Es handelt sich auch um eine Gelegenheit, die deutsch-französische oder internationale Dimension der durchgeführten Untersuchungen zur Diskussion zu stellen. Ziel ist es, die/den Promovierende/n zu einer kritischen Stellungnahme in einem interdisziplinären Umfeld anzuregen.

Das Doktorandenseminar ist auch ein Rahmen, in dem verschiedene Wege für die Kommunikation auf Deutsch und Französisch ausprobiert werden, um den Dialog zwischen Forschenden verschiedener akademischer und sprachlicher Traditionen zu fördern. Um die Verständigung zwischen den Sprachen zu erleichtern, kann der/die Vortragende deshalb gerne technische Kommunikationsmittel oder Handouts benutzen um z.B. komplexere Zitate visuell darzustellen.

Das Seminar soll darüber hinaus auch ein Ort sein, an dem sich die Promovierenden frei äußern können, um sich untereinander und mit den Forschenden am Zentrum auszutauschen. Besondere Aufmerksamkeit wird der Moderation der Redebeiträge geschenkt, um ihre ausgewogene Verteilung zu fördern. Die Organisation des Seminars und das Interesse an seiner stetigen Verbesserung schließen die Möglichkeit eines kritischen Feedbacks aber nicht aus.

Das Doktorandenseminar findet einmal pro Monat, am Montag morgen von 10 Uhr bis 12 Uhr statt. Die Präsentation der Arbeiten soll 45 Minuten dauern. Alle Teilnehmenden haben die Möglichkeit, in der Sprache ihrer Wahl zu sprechen (Französisch, Deutsch, Englisch). Das Seminar findet immer in der Woche, die auf das Forschungskolloquium folgt, statt und wird jeweils angekündigt.