Kreation, Netzwerke, Raum

Wissenschaftliche Leitung: Denis Eckert, Boris Gresillon  und Camille Roth

Die Arbeitsgruppe setzt sich zum Ziel, die Verbindungen zwischen kreativen Schaffens- und Innovationsprozessen auf der einen und Netzwerken des Austauschs und der Zusammenarbeit auf der anderen Seite zu untersuchen, indem unter anderem auch ihre geographischen Konstellationen in den Blick genommen werden. Im Zentrum sollen dabei Fragen in Bezug auf kreative Aktivitäten (künstlerische, wissenschaftliche u. ä. Produktionen), deren Verbreitung innerhalb räumlicher Netzwerke und allgemein hinsichtlich der Struktur der zugrundeliegenden Kollektive oder Meta-Kollektive stehen. Die räumliche Dimension wird auf allen Ebenen mitgedacht, von mikro-lokalen Arbeitsräumen über die städtische und großstädtische Ebene bis hin zur weltumspannenden Dimension des globalen Raumes.

Als Leitfaden für dieses Jahr dient insbesondere die „Ebene der Kollektive“ (von Bürgern, Künstlern, Wissenschaftlern o.ä.). Dazu werden aus der Fülle der Beispiele zwei herausgegriffen und untersucht: die verschiedenen Ebenen künstlerischer Aktivität (Interaktionen innerhalb eines lokalen Kollektivs, einer Stadt oder eines Beziehungsraumes von wesentlich größerer Tragweite) und die Art und Weise, wie sich wissenschaftliche Kollektive zusammensetzen –von der mikro-lokalen Ebene bis hin zur globalen Ebene weltweiter Netzwerke der Zusammenarbeit. Auf die Untersuchung dieser Phänomene werden traditionellerweise (beispielsweise in der Soziologie) sehr verschiedene Forschungsmethoden angewandt, wobei die Relevanz dieser Ebenen und ihre Verschränkung miteinander zu hinterfragen sind.

Hier finden Sie das Programm.