PD Dr. Isabella Löhr | Stellvertretende Direktorin

Mobilität, Migration und räumliche Neuordnung
Centre Marc Bloch, Friedrichstraße 191, D-10117 Berlin
E-Mail: isabella.loehr  ( at )  cmb.hu-berlin.de Tel: +49(0) 30 / 20 93 70700

Fachbereich : Geschichte |

Biographie

Isabella Löhr studierte Kulturwissenschaften und Philosophie an der Universität Leipzig, wo sie 2008 mit einer Arbeit über die globale Geschichte des geistigen Eigentums promovierte („Die Globalisierung geistiger Eigentumsrechte. Neue Strukturen internationaler Zusammenarbeit, 1886-1952“). Danach arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Heidelberg, als wissenschaftliche Assistentin für Europäische- und Globalgeschichte am Europainstitut der Universität Basel und in einem vom BMBF finanzierten Projekt zur osteuropäischen Prägung des modernen Völkerrechts am Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO). Zuletzt leitete sie die von der VolkswagenStiftung geförderte Nachwuchsgruppe „Die wissenschaftliche Produktion von Wissen über Migration“ am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück. Dort stellte sie ihr zweites Buch über die Geschichte studentischer Mobilität fertig, mit dem sie sich im Sommer 2021 an der Philipps-Universität Marburg habilitierte („Globale Bildungsmobilität 1850-1930. Von der Bekehrung der Welt zur globalen studentischen Gemeinschaft“).

Forschungsthema

In ihrer Forschung beschäftigt Isabella Löhr sich mit der europäischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, die sie in ihre vielfältigen lokalen, transnationalen und globalen Bezüge einordnet. Ihr besonderes Interesse gilt der historischen Migrations- und Mobilitätsforschung, der interdisziplinären Wissens- und Wissenschaftsforschung, der Geschichte des Völkerrechts und der Globalgeschichte moderner Staatlichkeit. „Europa“ nähert sie sich aus verschiedenen Perspektiven: Im Zentrum ihrer Dissertation über die Globalisierung geistiger Eigentumsrechte steht ein deutsch-französischer Vergleich, der in die wechselseitigen, aber asymmetrisch strukturierten Beziehungen zwischen Europa und Lateinamerika eingeordnet wird. Ihre mobilitätshistorische Habilitationsschrift stellt das östliche Europa empirisch ins Zentrum und plädiert dafür, die Parameter, die Bildungsmobilität im 20. Jahrhundert kennzeichneten, als Ergebnis der krisenhaften Neuausrichtung der osteuropäischen Gesellschaften im Übergang von den Imperien zu den Nationalstaaten zu verstehen. Aktuell beschäftigt sie sich mit zwei Themen. Das sind zum einen die Bedingungen und Folgen der wissenschaftlichen Produktion von Wissen über Migration. Das Ziel ist es, reflexive Perspektiven auf die Praktiken im Umgang mit Migration und Differenz für die historische, sozial- und kulturwissenschaftliche Migrationsforschung zu entwerfen. Zum anderen forscht sie zur Globalgeschichte des Völkerrechts. Anstelle einer Herangehensweise, die das Völkerrecht als einen universalen Rechtekanon versteht, steht die Genese von Rechtsnormen und -praktiken im Zentrum und die Annahme, dass völkerrechtliche Normen immer das Ergebnis komplexer und vermachteter Aushandlungsprozesse zwischen Akteuren aus verschiedenen Weltregionen sind.

 

Projekte

Inventar der Migrationsbegriffe

Online-Publikation, herausgegeben gemeinsam mit Inken Bartels, Christiane Reinecke, Philipp Schäfer, Laura Stielike und dem Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück

International Law and History: Eastern Europe in a Global Perspective. A Handbook

PDF-Datei

herausgegeben gemeinsam mit Dietmar Müller, Ned Richardson-Little und Stefan Troebst

Inventar der Migrationsbegriffe

Online-Publikation, herausgegeben gemeinsam mit Inken Bartels, Christiane Reinecke, Philipp Schäfer, Laura Stielike und dem Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück

Spätestens seit 2015 wird in Politik und Medien, Wissenschaft und Gesellschaft intensiv über die Gründe und Folgen grenzüberschreitender Mobilität diskutiert. Dabei scheint oft allzu selbstverständlich, dass und wie sich unterschiedliche Mobilitäten und mobile Menschen voneinander unterscheiden: etwa die Flucht von der Geschäftsreise oder der Gastarbeiter von der exilierten Wissenschaftlerin. Doch die Begriffe und Kategorien, mit denen Menschen und ihre Mobilitäten bezeichnet, geordnet, zähl- und regierbar gemacht werden, sind keineswegs natürlich und gegeben. Sie sind umstritten, historisch geworden und gemacht.

Hier setzt das Inventar der Migrationsbegriffe an: Es ist ein interdisziplinäres Nachschlagewerk, das sich mit zentralen Begriffen der aktuellen und historischen Debatten über Migration beschäftigt. Es lenkt den Blick darauf, wie migrationsbezogene Begriffe hergestellt worden sind, wie sie zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen zirkulieren und wie sich ihre Bedeutungen dabei ändern. Zentrale Migrationsbegriffe werden darin nicht eindeutig definiert. Die Autor*innen arbeiten vielmehr ihren unterschiedlichen und umstrittenen Gebrauch heraus, sie verweisen auf das historische Gewordensein der Begriffe und legen ihre politischen Implikationen offen. Denn, so unsere Überlegung, im veränderten Gebrauch und in der Verbreitung neuer Begriffe – wie der Rede von „Bleibeperspektive“ oder von „Wirtschaftsflüchtlingen“ – verdichten sich übergreifende gesellschaftliche und kulturelle Wandlungsprozesse. Gleiches gilt für Konflikte, die sich am Gebrauch bestimmter Begriffe entzünden und die in der Verbreitung alternativer Sprechweisen münden können. Zudem erlaubt die Beschäftigung mit der Frage, wo Begriffe herkommen – von wo aus sie in die öffentliche Diskussion gelangen oder in Verwaltungsprozesse Eingang finden – einen Einblick in das Wechselverhältnis von Politik, Medien und Wissenschaft.

Globale Bildungsmobilität 1850-1930. Von der Bekehrung der Welt zur globalen studentischen Gemeinschaft

01.Oktober 2021

Isabella Löhr

Monographie
Moderne europäische Geschichte, Bd. 21
Edition: Wallstein Verlag
Collection: Moderne europäische Geschichte, Bd. 21
ISBN: ISBN 978-3-8353-5020-5

Studieren im Ausland ist heute scheinbar normal. Die meisten Programme versehen dies dabei mit dem Auftrag, internationale Verständigung zu fördern. Isabella Löhr analysiert, wie diese Verbindung von Bildungsmobilität und Verständigung im Verlauf des Ersten Weltkriegs entstand. Die Europäische Studentenhilfe war eine aus der studentischen Missionsbewegung des 19. Jahrhunderts kommende humanitäre Organisation, die ab 1920 in den Universitätsstädten im östlichen Europa tätig wurde. Sie verband Bildungsmobilität mit humanitärer Hilfe und transformierte studentische Mobilität in ein gesellschaftspolitisches Sujet, das innerhalb weniger Jahre zu einem Gegenstand bildungspolitischer Interventionen auf globaler Ebene aufrückte. Die humanitäre Sorge für Studierende diente nach dem Krieg als Modell für eine Verständigungspolitik, die ein Denken in Kategorien von Nation, Minderheiten und Rasse/race als großes Problem der Zeit ansah und das Ideal einer globalen studentischen Gemeinschaft als Lösung propagierte. Ein wesentliches Element der modernen Universitätsausbildung - Mobilität für den Wissenserwerb - wurde damit von religiösen und humanitären Handlungslogiken und Weltsichten geprägt.


Publikationen

Monographien

Globale Bildungsmobilität, 1850–1930. Von der Bekehrung der Welt zur globalen studentischen Gemeinschaft (= Moderne europäische Geschichte, Bd. 21). Göttingen: Wallstein Verlag 2021.

Die Globalisierung geistiger Eigentumsrechte. Neue Strukturen internationaler Zusammenarbeit 1886–1952 (= Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft, Bd. 195). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2010.

Herausgeberschaften

Bessere Welten: Kosmopolitismus in den Geschichtswissenschaften. Frankfurt am Main: Campus 2017 (mit Bernhard Gißibl).

Global Commons im 20. Jahrhundert: Entwürfe für eine globale Welt (= Jahrbuch des Instituts für Europäische Geschichte Mainz, Bd. 15). München: Oldenbourg 2014 (mit Andrea Rehling).

Lives Beyond Borders: A Social History, 1880–1950. Themenheft von Comparativ 23 (2013), H. 6 (mit Madeleine Herren).

The Nation State and Beyond: Governing Globalization Processes in the 19th and Early 20th Centuries. Heidelberg: Springer 2013 (mit Roland Wenzlhuemer).

Kultur und Beruf in Europa (= Europäische Geschichte in Quellen und Essays, Bd. 2). Stuttgart: Franz Steiner 2012 (mit Matthias Middell und Hannes Siegrist).

Intellectual Property Rights and Globalization. Themenheft von Comparativ 21 (2011), H. 2 (mit Hannes Siegrist).

Zeitschriftenaufsätze (Auswahl)

Being International in Times of War: Arthur Sweetser and the Shifting of the League of Nations to the United Nations, in: European Review of History: Revue Européene d’Histoire 25 (2018), H. 3, 535– 552 (mit Madeleine Herren).

Fluchthilfe für Wissenschaftler? Zwangsmigration und die Internationalisierung akademischer Arbeitsmärkte, in: VHD Journal 5 (2016), 21–24.

Gipfeltreffen im Schatten der Weltpolitik: Arthur Sweetser und die Pressepolitik des Völkerbunds, in: Jörn Happel/Norman Domeier (Hg.): Auslandskorrespondenten: Journalismus und Politik 1900–1970. Themenheft der Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 62 (2014), H. 5, 411–424 (mit Madeleine Herren).

Solidarity and the Academic Community: The Support Networks for Refugee Scholars in the 1930s, in: Daniel Laqua/Charlotte Alston (Hg.): Histories of Transnational Humanitarianism: Between Solidarity and Self-Interest. Themenheft des Journal of Modern European History 12 (2014), H. 2, 231–246. *

Lives Beyond Borders, or: How to Trace Global Biographies, 1880–1950, in: Comparativ 23 (2013), H. 6, 6–20.

Le droit d’auteur et la première guerre mondiale: un exemple de coopération transnationale européenne, in: Le mouvement social 244 (2013), H. 3, 67–80.

Intellectual Property Rights between Nationalization and Globalization. Introduction, in: Comparativ 21 (2011), H. 2, 7–28 (mit Hannes Siegrist).

„Zum Schutze der Geistesschöpfungen auf der ganzen Welt“: Die Geschichte der internationalen Verrechtlichung des Autorenschutzes 1850–1952, in: Zeitschrift für Geistiges Eigentum 1 (2009), H. 3, 292–323.

Wozu Globalgeschichte? Eine akteurs- und organisationsgeschichtliche Perspektive, in: Jürgen Elvert/Michael Salewski (Hg.): Historische Mitteilungen der Ranke-Gesellschaft 21 (2009),

122–127.

Der Völkerbund und die Entwicklung des internationalen Schutzes geistigen Eigentums in der Zwischenkriegszeit, in: Eckhard Fuchs, Matthias Schulz (Hg.): Globalisierung und transnationale Zivilgesellschaft in der Ära des Völkerbundes. Themenheft der Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 54 (2006), H. 10, 900–910.

Buchbeiträge (Auswahl)

Deutschland im Völkerbund, in: Christoph Cornelißen/Dirk van Laak (Hg.): Weimar und die Welt. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2020, S. 275-311.

Rethinking the League of Nations: What Should We Know about International Organisations?, in: David Brydan/Jessica Reinisch (Hg.): Exploring and Teaching Twentieth Century History. A Secondary Education Publication of the Historical Association, London 2019, 46–49.

Die Geschichtswissenschaften vor der kosmopolitischen Herausforderung, in: Bernhard Gißibl/Isabella Löhr (Hg.): Bessere Welten: Kosmopolitismus in den Geschichtswissenschaften. Frankfurt am Main: Campus 2017, 9–47 (mit Bernhard Gißibl).

Seltsam, weiblich, aus bescheidenem Haus: Gabriela Mistral und die Herausforderungen eines kosmopolitischen Lebens, in: Bernhard Gißibl/Isabella Löhr (Hg.): Kosmopolitismus in den Geschichtswissenschaften. Frankfurt am Main: Campus 2017, 247–274 (mit Corinne Pernet).

Geschichte staatlicher-rechtlicher und politscher Einflussnahmen auf das Lesen, in: Ursula Rautenberg/Ursula Schneider (Hg.): Lesen – Ein Handbuch. Berlin: De Gruyter 2016, 493–508.

„Governing the Commons“: Die global commons und das Erbe der Menschheit im 20. Jahrhundert, in: Isabella Löhr/Andrea Rehling (Hg.): Global Commons im 20. Jahrhundert: Entwürfe für eine globale Welt (= Jahrbuch des Instituts für Europäische Geschichte Mainz, Bd. 15). München: Oldenbourg 2014, 3–30 (mit Andrea Rehling).

Wem gehört die Kultur? Die UNESCO zwischen geistigem Eigentum, Folklore und kulturellem Erbe in den 1960er und 1970er Jahren, in: Isabella Löhr/Andrea Rehling (Hg.): Global Commons im 20. Jahrhundert: Entwürfe für eine globale Welt (= Jahrbuch des Instituts für Europäische Geschichte Mainz, Bd. 15). München: Oldenbourg 2014, 135–162.

Transnational Cooperation in Wartime: The International Protection of Intellectual Property Rights During World War I, in: Niels P. Petersson/Christoph Dejung (Hg.): The Foundations of Worldwide Economic Integration: Powers, Institutions, and Global Markets, 1850–1930 (= Cambridge Studies in the Emergence of Global Enterprise). Cambridge: Cambridge University Press 2013, 205–227.

Introduction: The Nation State and Beyond. Governing Globalization Processes in the Nineteenth and Early Twentieth Centuries, in: Isabella Löhr/Roland Wenzlhuemer (Hg.): The Nation State and Beyond: Governing Globalization Processes in the 19th and Early 20th Century. Berlin, Heidelberg: Springer 2013, 1–23 (mit Roland Wenzlhuemer).

Kultur als Beruf in Europa: Perspektiven aus Kunst, Kultur und Wissenschaft, in: Isabella Löhr/Matthias Middell/ Hannes Siegrist (Hg.): Kultur und Beruf in Europa. Stuttgart: Franz Steiner 2012, 11–25 (mit Matthias Middell).

Fluchthilfe zur Rettung der Zunft: Die akademische Zwangsmigration in den 1930er-Jahren, in: Isabella Löhr/ Matthias Middell/Hannes Siegrist (Hg.): Kultur und Beruf in Europa. Stuttgart: Franz Steiner 2012, 270–278.

La Société des Nations et la mondialisation du droit d’auteur entre les deux guerres, in: Claude Hauser et al. (Hg.): La diplomatie par le livre: réseaux et circulation internationale de l’imprimerie de 1880 à nos jours. Paris: Éditions Nouveau Monde 2011, 181–196.

Intellectual Cooperation in Transnational Networks: The League of Nations and the Globalization of Intellectual Property Rights, in: Mathias Albert u.a. (Hg.): Transnational Political Spaces. Agents, Structures, Encounters. Frankfurt am Main: Campus 2009, 58–88.

Intellectual Property Rights, in: Akira Iriye/Pierre-Yves Saunier (Hg.): Palgraves Encyclopedia of Transnational History. New York: Palgrave Macmillan 2009, 551–554 (mit Hannes Siegrist).

Online-Publikationen und Medienbeiträge

Not a Given Object. What Historians Can Learn from the Reflexive Turn in Migration Studies. In: Blog Migrant Knowledge. Berkeley. 27.10.2020 (mit Christiane Reinecke).

„Studenten aller Länder, helft euch!“ Humanitäre Hilfe für Studierende im östlichen Europa 1920–1925, in: Mitropa 2018. Jahresheft des Leibniz-Instituts für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO), 20–24.

Feldman Fellows Revisited: „Even if I tried to, I could not avoid to work transregionally“. An Interwiew with Isabella Löhr, in: Trafo. Blog for Transregional Research, 22.03.2017.

Fluchthilfe für WissenschaftlerInnen – eine moralische Falle?, in: Netzwerk Flüchtlingsforschung, 02.06.2016.

Öffnet die akademischen Netzwerke! Für geflüchtete Wissenschaftler gibt es in Deutschland eine Reihe von Initiativen. Interview, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.03.2016, N4.

Völkerbund/League of Nations, in: Europäische Geschichte Online (EGO). Herausgegeben vom Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG), 17.08.2015. *

Emergency Committee in Aid of Displaced Foreign Scholars: Building Transatlantic Perspectives in Science and Learning, in: Transatlantic Perspectives, 26.01.2014.

Emergency Rescue Committee: Relief Committee Dedicated to the Rescue of Artists and Intellectuals from Vichy France, in: Transatlantic Perspectives, 25.01.2014.

Ausgezeichnet! Heidelberg und seine Nobelpreisträger. Begleitbroschüre zur Ausstellung im Universitätsmuseum Heidelberg vom 22. Juni bis 29. Oktober 2011, Heidelberg 2011.

Europäischer, amerikanischer oder weltweiter Schutz geistigen Eigentums? Die Berner Übereinkunft zum Schutz von Urheberrechten und das amerikanische Copyright in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, in: Themenportal Europäische Geschichte, 01.01.2007. [Wiederabdruck in: Thomas Höpel/ Hannes Siegrist (Hg.): Kunst, Politik und Gesellschaft in Europa seit dem 19. Jahrhundert. Stuttgart: Franz Steiner 2017, 173–181.]

Transnationale Geschichte und internationale Rechtsregime, in: geschichte.transnational/Connections, 07.07.2005.

Über 50 Rezensionen und Tagungsberichte in Archiv für Sozialgeschichte, Comparativ, English Historical Review, German History, geschichte.transnational, Historische Zeitschrift, Historical Social Research/Historische Sozialforschung, H-Soz-u-Kult, IASL online, Neue Politische Literatur und Rechtsgeschichte