Podiumsdiskussion

Europa: Herausforderungen in Vergangenheiten und Gegenwart

20. September | 18:00

Was ist und wo liegt eigentlich Europa? Was auf den ersten Blick eine rhetorische Frage zu sein scheint, stand gesellschaftlich und politisch selten so zur Diskussion wie in den letzten Jahren. Finanzkrise und Brexit, populistische Bewegungen, humanitäre Hilfseinsätze im Kontext einer strikten Grenzsicherungspolitik an den EU-Außengrenzen, der Streit um die Haltung gegenüber der Trump-Administration, Klima-Krise und nicht zuletzt der Krieg in der Ukraine stell(t)en die europäischen Gesellschaften vor eine Vielzahl von Herausforderungen. Die Lösungsansätze sind genauso komplex wie die Probleme, reichen sie doch von einer Reform der EU-Institutionen über Vorschläge zur Ausbildung einer postnationalen Identität bis zum Rückzug in eine streng national ausgerichtete Politik. Die Podiumsdiskussion greift diese widersprüchliche Vielfalt an Themen, Anforderungen und Erwartungshaltungen auf und diskutiert sie aus einer deutsch-französischen Perspektive: Vor welchen Herausforderungen stehen die europäischen Gesellschaften heute und wie unterscheiden sich west- und osteuropäische Perspektiven auf die Probleme und Herausforderungen? Bei der Beantwortung dieser und anderer Fragen wird die Bedeutung, die den deutsch-französischen Beziehungen hierbei zukommt, eine besondere Rolle spielen und die Frage, was diese Herausforderungen konkret für die geistes- und sozialwissenschaftliche Europaforschung bedeuten.  

  • Patricia Clavin, Univeristy of Oxford
  • Jean-Marc Ferry, Université de Nantes (tbc)
  • Gwendolyn Sasse, Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS), Berlin
  • Balázs Trencsényi , Central European University, Budapest

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Sébastien Vannier
sebastien.vannier  ( at )  cmb.hu-berlin.de

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