Dr Gilles Lepesant | Forscher

Mobilität, Migration und räumliche Neuordnung
Centre Marc Bloch, Friedrichstraße 191, D-10117 Berlin
E-Mail: Gilles.Lepesant  ( at )  sciencespo.fr Tel: +49(0) 30 / 20 93 70700

Mutterinstitut : CNRS | Position : Forschungsdirektor | Fachbereich : Geographie |

Biographie

Dr Lepesant ist Forschungsdirektor am französischen CNRS (Nationales Zentrum für wissenschaftliche Forschung) im Bereich Geographie und Associate Researcher am Asian Energy Studies Center (Hong Kong Baptist University). Er lehrt at Sciencces-Po Paris and am CIFE (Centre international de formation européenne - Master in Global Energy Transition and Governance - Nice/Berlin). Vor seine​r Tätigkeit am ​CNRS ​arbeitete​ Dr Lepesant 3 Jahre in Berlin (am WZB-Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung), 18 Monate in Prag als Doktorand (am CEFRES, Centre français de recherche en sciences sociales) und 2 Jahre in Warschau (am College of Europe, Natolin).

Forschungsthema

​In der Studie wird die ​räumliche Neuordnung des Energiesektors in Europa untersucht, insbesondere die Auswirkungen und Herausforderungen für Städte und Regionen ​durch den A​n​​stieg erneuerbarer Energien.

 

Weltweit ist die Raumordnung der Energieversorgung geopolitisch noch mit Öl und Gas verbunden, aber eine räumliche Umverteilung entsprechend der Versorgung mit kritischen Metallen und Rohstoffen für Elektromobilität, Solar-und Windanlagen gewinnt an Bedeutung.

 

Auf europäischer Ebene tragen erneuerbare Energien, die Öffnung der Märkte, die Er​schließung regionaler Märkte (Nordpool) und die Europaïsche Richtlinien dazu bei, dass das europäische System auf verschiedenen Ebenen betrachtet werden muss.

 

Auf nationaler Ebene tragen regulatorische Änderungen und erneuerbare Energien dazu bei, neue lokal organisierte Formen der Energieversorgung enstehen zu lassen, die die hergebrachten Netzwerkstrukturen sowie die Rolle der Staaten in Frage stellen.

 

Im Rahmen des Aufenthaltes im Marc Bloch Center konzentriert sich die Forschung auf die Artikulation zwischen den verschiedenen Regierungsebenen (EU, Staat, lokale und regionale Behörden) in den für die Energiewende umgesetzten Maßnahmen. Ziel ist es, die historischen, wirtschaftlichen und sozialen Faktoren zu identifizieren, die die Energiewende auf verschiedenen Ebenen erleichtern oder behindern, insbesondere im Hinblick auf den Einsatz erneuerbarer Energien und die Verbesserung der Energieeffizienz.

 

Die durchgeführte Forschung bezieht sich auf verschiedene theoretische Bezüge (Multi-Level-Governance, Europäisierung, Sozio-technische Regime, industrielle Geographie) und strebt einen Beitrag zur Literatur an, die sich mit dem Wechselspiel zwischen Raum und Energiesystem befasst.

 

Räumliche Neuordnungen in der Europäischen Energiewende

In der Studie wird die räumliche Neuordnung des Energiesektors in Europa untersucht, insbesondere die Auswirkungen und Herausforderungen für Städte und Regionen durch den Anstieg erneuerbarer Energien.

​In der Studie wird die ​räumliche Neuordnung des Energiesektors in Europa untersucht, insbesondere die Auswirkungen und Herausforderungen für Städte und Regionen ​durch den A​n​​stieg erneuerbarer Energien.

Weltweit ist die Raumordnung der Energieversorgung geopolitisch noch mit Öl und Gas verbunden, aber eine räumliche Umverteilung entsprechend der Versorgung mit kritischen Metallen und Rohstoffen für Elektromobilität, Solar-und Windanlagen gewinnt an Bedeutung. Auf europäischer Ebene tragen erneuerbare Energien, die Öffnung der Märkte, die Er​schließung regionaler Märkte (Nordpool) und die Europaïsche Richtlinien dazu bei, dass das europäische System auf verschiedenen Ebenen betrachtet werden muss.

Auf nationaler Ebene tragen regulatorische Änderungen und erneuerbare Energien dazu bei, neue lokal organisierte Formen der Energieversorgung enstehen zu lassen, die die hergebrachten Netzwerkstrukturen sowie die Rolle der Staaten in Frage stellen.

Im Rahmen des Aufenthaltes im Marc Bloch Center konzentriert sich die Forschung auf die Artikulation zwischen den verschiedenen Regierungsebenen (EU, Staat, lokale und regionale Behörden) in den für die Energiewende umgesetzten Maßnahmen. Ziel ist es, die historischen, wirtschaftlichen und sozialen Faktoren zu identifizieren, die die Energiewende auf verschiedenen Ebenen erleichtern oder behindern, insbesondere im Hinblick auf den Einsatz erneuerbarer Energien und die Verbesserung der Energieeffizienz.

Die durchgeführte Forschung bezieht sich auf verschiedene theoretische Bezüge (Multi-Level-Governance, Europäisierung, Sozio-technische Regime, industrielle Geographie) und strebt einen Beitrag zur Literatur an, die sich mit dem Wechselspiel zwischen Raum und Energiesystem befasst.

Publikationen

Werke (Auswahl):

  • Gilles Lepesant (Dir.) (2018), Énergies nouvelles, territoires autonomes ?, Presses de l’INALCO, Paris. http://www.inalco.fr/publication/energies-nouvelles-territoires-autonomes.

Beiträge in Sammelbänden (Auswahl):

  • Gilles Lepesant (2018), « Quel rôle pour les villes dans la transition énergétique suédoise ? Le cas d'une entreprise municipale de Malmö », in : Gilles Lepesant (Dir.) (2018), Énergies nouvelles, territoires autonomes ?, pp. 181-205. Presses de l’INALCO, Paris. http://www.inalco.fr/publication/energies-nouvelles-territoires-autonomes.
  • Gilles Lepesant (2017), « Implementing EU renewable energy policy at the subnational level - Navigating between conflicting interests », in Douglas Arent, Channing Arndt, Mackay Miller, Finn Tarp, and Owen Zinaman (eds), The Political Economy of Clean Energy Transitions, Oxford University Press.

Artikel (Auswahl):

  • Gilles Lepesant (2020), La transition énergétique allemande : des ambitions à l'épreuve des faits, Fondation Robert Schuman, Question d'Europe, n°546 10 février 2020.
  • Gilles Lepesant (2018), La transition énergétique face au défi des métaux critiques, Études de l’IFRI (Institut français de relations internationales), Paris, janvier. https://www.ifri.org/fr/publications/etudes-de-lifri/transition-energetique-face-defi-metaux-critiques-une-domination-de
  • Marianne Cohen, Gilles Lepesant, Farida Lamari, Clelia Bilodeau, Petra Benyei, Stéphane Angles, Julien Bouillon, Kevin Bourrand, Ramla Landoulsi, Delphine Jaboeuf, Maria Alonso-Roldán, Isidro Espadas-Tormo, Veronica Belandria, Philippe Silar, Moussa Dicko (2017), « Biomolecules from olive pruning waste in Sierra Mágina – Engaging the energy transition by multi-actor and multidisciplinary analyses », Journal of Environmental Management. Publication en ligne : 12 avril 2017. http://authors.elsevier.com/sd/article/S0301479717302827
  • Gilles Lepesant (2016), Implementing EU renewable energy policy at the subnational level - Navigating between conflicting interests, WIDER Working, United Nations University, UNU-WIDER Paper 29/2016, Avril, https://www.wider.unu.edu/publication/implementing-eu-renewable-energy-policy-subnational-level
  • Gilles Lepesant (2016), « Entre Russie et Union européenne, un "entre-deux" énergétique ». In: Regards sur l'Eurasie. L'année politique 2015, Les Études du CERI, (Sous la direction de Anne de Tinguy), n°219-220.