Sofia Cumming | Assoziierte Doktorandin

Kritisches Denken im Plural. Begriffliche Wege der Sozialforschung
Centre Marc Bloch, Friedrichstraße 191, D-10117 Berlin
E-Mail: S.Cumming  ( at )  uea.ac.uk Tel: +49(0) 30 / 20 93 70700

Mutterinstitut : University of East Anglia, Norwich (UK) | Fachbereich : Literaturwissenschaft , Germanistik , Philosophie , Vergleichende Literatur |

Biographie

Sofia Cumming ist Doktorandin an der School of Literature, Drama & Creative Writing der University of East Anglia (Norwich, UK) und arbeitet in den Bereichen der Vergleichenden Literaturwissenschaft und modernen europäischen Geistesgeschichte. Seit 2018 ist sie Dozentin an ihrer Fakultät, wo sie Grundstudiengänge in Kritischer Theorie, Literaturkritik und Modernismus unterrichtet. Sofia ist derzeit Gastdoktorandin an der Humboldt-Universität Berlin (2020-21). Sie hat einen BA (Hons) in Vergleichender Literaturwissenschaft von der University of Kent (2011-2015) und einen Master of Studies in Modern Languages von der University of Oxford (2015-2016).

Titel der Dissertation

Walter Benjamins Pariser Passagen – Korrespondenzen Europäischen Denkens

Institution der Dissertation

University of East Anglia

Betreuer

Prof. Duncan Large

Organisation von Veranstaltungen

Mai 2019: Benjamin’s Baudelaire – Constellations of Modernity, A Workshop for Early Career Researchers, Centre for Philosophy & Critical Thought, Goldsmiths, University of London

Mai 2019: Berlin Childhood around 1900: A Film Project in Progress by Aura Rosenberg and Frances Scholz, Public screening event + Q&A, Goldsmiths, University of London

Walter Benjamins Pariser Passagen – Korrespondenzen Europäischen Denkens

Sofia Cummings Doktorarbeit beschäftigt sich mit dem Leben und Werk des deutsch-jüdischen Schriftstellers, Philosophen und Kritikern, Walter Benjamin. Sie zielt darauf ab den übergreifenden Einfluss der französischen Literatur- und Geistesgeschichte auf Walter Benjamins Werk hervorzuheben, indem es sich mit den spezifischen französischen Quelltexten sowie dem intellektuellen Austausch befasst, die zu Benjamins Ideen und Schriften beigetragen haben. Aus einer weiteren Perspektive wird das Projekt damit dazu beitragen, die Geschichte der deutsch-französischen kulturellen und intellektuellen Beziehungen, insbesondere in den 1920er und 1930er Jahren, weiter zu untersuchen, und hinterfragen inwieweit Benjamin in diesem intellektuellen Umfeld eine aktive Rolle spielte, aber zusätzlich auch, wie seine Arbeit spätere theoretische Bewegungen in Frankreich nach dem Zweiten Weltkrieg antizipieren würde.