Andreas Mayer | Researcher

Dynamics and Experiences of Globalisation
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Home Institution : CNRS | Disciplines : History , History of Science | former Department : Centre Alexandre Koyré, EHESS

Traduire l‘inconscient : pour une histoire transnationale de la psychanalyse

Honoré de Balzac. Theorie des Gehens

December 01, 2022

Andreas Mayer

Edition: Friedenauer Presse
ISBN: 978-3-7518-0622-0

Aus dem Frz. übersetzt, herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Andreas Mayer

Balzacs Essay zur Theorie des Gehens, erstmals 1833 publiziert, zählt zu den bis heute kaum bekannten Schlüsseltexten seines Hauptwerks Die menschliche Komödie. In diesem formal einzigartigen und originellen Text bestimmt der junge Erfolgsautor seinen historisch-anthropologischen Zugriff auf die Gesellschaft seiner Epoche, als deren »Sekretär« er sich hier erstmals bezeichnet. Ausgehend von Beobachtungen an Spaziergängern auf den Pariser Boulevards, entwirft er ein »Gesetzbuch der Gangarten«, dessen Axiome zielsicher vom äußeren auf das innere Leben schließen. Die Gangart eines Menschen gilt als »Physiognomie des Körpers«, die das »Denken im Vollzug« und mit ihm alle menschlichen Tugenden und Laster, Arbeitsgewohnheiten und Krankheiten enthüllt. Auf zugleich unterhaltsame und gelehrte Weise verknüpft Balzac in seinem Essay die Demonstration seiner Methode mit wissenschaftlichen und philosophischen Reflexionen zur Praxis des Beobachtens und der Lage der Humanwissenschaften im Allgemeinen.

https://www.matthes-seitz-berlin.de/buch/theorie-des-gehens.html


Sigmund Freud. Zur Einfrührung

December 01, 2022

Andreas Mayer

Monographie

Edition: Junius
ISBN: 978-3-88506-090-1

Wenige Autoren haben das 20. Jahrhundert so sehr geprägt wie Sigmund Freud, der mit der Psychoanalyse nicht nur ein neues theoretisches Denkgebäude und psychotherapeutisches Verfahren, sondern auch eine weltweite Organisation begründet hat. Freuds Schriften haben eine kaum überschaubare Fülle an Sekundärliteratur hervorgebracht und waren Gegenstand zahlreicher, bis heute andauernder Kontroversen. Diese Einführung des Wissenschaftshistorikers Andreas Mayer sucht einen Neuzugang, indem sie deren Genese in ihren wissenschafts- und kulturhistorischen Kontexten erhellt und ihren kollektiven Charakter aufzeigt. Im Gegensatz zu einer Auffassung, die die zentralen Begriffe Freuds als stabile begriffliche Einheiten begreift, wird eine dynamische Perspektive entfaltet, die die Spuren des historischen Prozesses an den Texten selbst aufzeigt.

https://www.junius-verlag.de/Programm/Sigmund-Freud-zur-Einfuehrung.html