"Ebenen"

Mobilität, Migration und räumliche Neuordnung
Die Arbeitsgruppe „Ebenen“ befasst sich mit Fragen von Ebenen, Niveaus und Maßstab, ausgehend von verschiedenen sozialwissenschaftlichen Disziplinen (u. a. Geographie, Politikwissenschaft, Soziologie und Geschichte).

Erstens befasst sich die Gruppe mit Analyseebenen als Forschungsperspektive (Makro-, Meso-, Mikroperspektiven) und tauscht sich über Fragen aus wie

  • Was tragen Mehrbenen-Perspektiven zum Verständnis von Forschungsobjekten bei?
  • Wie lassen sich die verschiedenen Analyseebenen vereinbaren?
  • Wie geht man mit theoretischen Diskrepanzen zwischen Literaturfeldern um, die sich jeweils nur auf eine Ebene beziehen?
  • Auf welche methodischen Schwierigkeiten stößt man, wenn man bei Mehrbenen-Perspektiven und wie kann man sie überwinden?

Zweitens betrachtet die Gruppe Ebenen als vertikal differenzierte und sozial konstruierte Räume (Swyngedouw, 1997, S. 140), beispielsweise die nationale oder kantonale Ebene. Die Forscherinnen und Forscher der Gruppe fragen sich, wie Ebenen produziert und ausgehandelt werden und welche Rolle diese Prozesse für andere Phänomene spielen können, z. B. Aktivismus, Normentransfer oder Umsetzung von EU Maßnahmen.