Dr. Gabriel Bartl | Forscher

Staat, Recht und politischer Konflikt
Centre Marc Bloch, Friedrichstraße 191, D-10117 Berlin
E-Mail: gabriel.bartl  ( at )  cmb.hu-berlin.de Tel: +49(0) 30 / 20 93 70700

Mutterinstitut : Centre Marc Bloch | Position : Projektleiter "Multiple Crises. Covid-19 and the Entanglements of Public Health, Security and Ecology in Europe" | Fachbereich : Soziologie |

Biographie

AKADEMISCHE LAUFBAHN

  • Seit 09/2021: Postdoktorand und Projektleiter im Forschungsprojekt „Multiple Crises. Covid-19 and the Entanglements of Public Health, Security and Ecology in Europe” am Centre Marc Bloch

  • 04/2018 – 12/2020: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Urbanistik im BMBF-Forschungsprojekt „Sicherheit und Vielfalt in Kommunen“ (DIVERCITY)

  • 06/2015 - 05/2018: Wissenschaftlicher Assistent bei Prof. Dr. Lars Gerhold in der AG Interdisziplinäre Sicherheitsforschung (Freie Universität Berlin)

  • 07/2012 - 09/2015: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsforum Öffentliche Sicherheit (Freie Universität Berlin)

  • 09/2012-08/2014: Wissenschaftlicher Mitarbeiter im BMBF-Forschungsprojekt „RESILIEN-TECH: Resilience by Design - Strategie für die technologischen Zukunftsthemen“ (Freie Universität Berlin)

  • 07/2012 - 9/2015: Wissenschaftlicher Mitarbeiter im BMBF-Forschungsprojekt SAFEST („Social Area Framework for Early Security Triggers at Airports“ (Freie Universität Berlin)

 

STUDIUM

03/2016 – 07/2020: Promotion (Dr. phil.), Thema der Dissertationsschrift: „Sicherheit als soziales Konstrukt. Zum gesellschaftlichen Umgang mit Unsicherheit am Beispiel der Akzeptanz von Sicherheitsmaßnahmen am Flughafen“

10/2007 – 01/2012: Masterstudiengang „Soziologie – Europäische Gesellschaften“, Freie Universität Berlin

04/2004 – 02/2007: Bachelorstudiengang „European Studies“, Universität Passau

10/2002 – 03/2004: Diplomstudiengang Architektur, Technische Universität München

 

STIPENDIUM

04/2007 – 06/2007: Praktikant bei der Deutschen Botschaft in Nairobi, Kenia (DAAD-Auslandsstipendium)

Forschungsthema

Gabriel Bartl ist Soziologe und hat sich in den letzten Jahren im Rahmen mehrerer Forschungsprojekte mit dem Phänomen der (Un-)Sicherheit beschäftigt. Seine Arbeit im Bereich der Sicherheitsforschung erstreckte sich dabei über diverse Forschungszweige, wie jenen der Akzeptanz- und Risikowahrnehmungsforschung, der (kritischen) Resilienzforschung, der surveillance studies, der critical security studies oder der science and technology studies. Unter anderem beschäftigte er sich hierbei mit der Frage, welche sozialen Implikationen sich aus dem zu beobachtenden Trend einer zunehmenden Epistemisierung und Technisierung von Sicherheit ergeben. Darüber hinaus hat sich Gabriel Bartl auch mit dem Verhältnis zwischen Informatik und Gesellschaft beschäftigt und am Institut für Informatik der Freien Universität Berlin gelehrt. In einem Forschungsprojekt, das am Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) angesiedelt war, hat er zudem zu kommunalen Herausforderungen und Strategien beim Umgang mit subjektiven wie objektiven Unsicherheiten in Stadtquartieren gearbeitet. Die Promotion widmete sich im Rahmen einer empirischen Arbeit der Sicherheitsproduktion am Flughafen. Die Dissertation fokussierte auf die Frage, ob und wie sich Formen des Protests  gegen das vermeintliche Argument der Sicherheitserhöhung überhaupt formieren und welche gesellschaftlichen Dynamiken die Wahrscheinlichkeit von Widerstand gegen entsprechende Sicherheitsregime zu untergraben drohen. Am Centre Marc Bloch wirkt er seit September 2021 im Forschungsprojekt „Multiple Crises. Covid-19 and the Entanglements of Public Health, Security and Ecology in Europe” als Projektleiter mit.

 

Titel der Dissertation

Sicherheit als soziales Konstrukt. Zum gesellschaftlichen Umgang mit Unsicherheit am Beispiel der Akzeptanz von Sicherheitsmaßnahmen am Flughafen

Zusammenfassung der Dissertation

Die Dissertation untersucht den gesellschaftlichen Umgang mit Unsicherheit am Beispiel der Akzeptanz von Sicherheitsmaßnahmen am Flughafen. Dabei wird der spezifische Akzeptanzkontext des Flughafens mit den jeweiligen Ausprägungen von Akzeptanz seitens der Flugpassagiere in Relation gesetzt. Die Opazität und der entgrenzte Charakter der vorrangig technischen Sicherheitsgenerierung am Flughafen begünstigt dabei, neben anderen Faktoren, primär passive Modi der Akzeptanz. Da die Produktion von Sicherheit nicht nur am Flughafen, sondern generell immer stärker technisch umgesetzt wird, stellt sich die Frage, wie sich Formen des Protests gegen das vermeintliche Argument der Sicherheitserhöhung überhaupt formieren können und welche speziellen gesellschaftlichen Dynamiken die Wahrscheinlichkeit von Widerstand gegen entsprechende Sicherheitsregime untergraben. Die Empirie der Studie besteht aus drei Teilen: Neben problemzentrierten Passagierinterviews wurde eine quantitative Untersuchung am Flughafen Berlin Schönefeld durchgeführt, bei der über 1.000 Flugpassagiere befragt werden konnten. Zudem wurden Interviews mit Sicherheitsexperten des Flughafens Schönefeld geführt.

Institution der Dissertation

Bundeswehr Universität München

Betreuer

Prof. Dr. Wolfgang Bonß

(BMBF) Multiple Crises. Covid-19 and the Entanglements of Public Health, Security and Ecology in Europe

Judith Nora Hardt ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Centre Marc Bloch und hinterfragt Konzepte von Sicherheit, Konflikt und Gerechtigkeit anhand der zeitgenössischen Beziehungen zwischen Mensch und Natur. Sie konzentriert sich insbesondere auf die sicherheitspolitischen Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel. Seit 2021 leitet sie am CMB das BMBF-Projekt „Multiple Crises: Covid 19 and the Entanglements of Public Health, Ecology and Security in Europe“. Ihre Arbeit wird durch ihr Engagement in der Bewegung Scientists For Future untermauert.

Gabriel Bartl ist Soziologe und hat sich in den letzten Jahren im Rahmen mehrerer Forschungsprojekte mit dem Phänomen der (Un-)Sicherheit beschäftigt. Seine Arbeit im Bereich der Sicherheitsforschung erstreckte sich dabei über diverse Forschungszweige, wie jenen der Akzeptanz- und Risikowahrnehmungsforschung, der (kritischen) Resilienzforschung, der surveillance studies, der critical security studies oder der science and technology studies. Unter anderem beschäftigte er sich hierbei mit der Frage, welche sozialen Implikationen sich aus dem zu beobachtenden Trend einer zunehmenden Epistemisierung und Technisierung von Sicherheit ergeben. Am Centre Marc Bloch wirkt er seit September 2021 im Forschungsprojekt „Multiple Crises. Covid-19 and the Entanglements of Public Health, Security and Ecology in Europe” als Projektleiter mit.
 


Veranstaltungen

03.05.2021 – Klima-Energie-Seminar & Multiple Crises Arbeitskreis-Präsentationen

1. Vortrag
Angélique Palle (IRSEM), Florian Opillard (IRSEM):
From covid-19 outbreak to climate security, analysing military involvement in the 21st century crisis management

2. Vortrag
Adrien Estève (CERI):
Climate change and security: conflicting approaches and emerging trends

05.10.2021 – Auftaktworkshop Multiple Crises

Der Auftaktworkshop für das vom BMBF geförderte Forschungsprojekt „Multiple Crises. Covid-19 and the Entanglements of Public Health, Security and Ecology in Europe” fand am 5. Oktober 2021 am Centre Marc Bloch statt. Insgesamt waren 12 Wissenschaftler*innen aus verschiedenen Disziplinen aus dem deutsch-französischem Forschungskontext zugegen. Der Workshop diente der Projektvorstellung von „Multiple Crises“ sowie der Präsentation und Diskussion der beiden Teilstudien. Teilstudie A wird von Dr. Judith Hardt geleitet und widmet sich der Thematik von „Klima und Existenzkrisen“. Dr. Gabriel Bartl, der seit September 2021 als zweiter Projektleiter fungiert, präsentierte erste Überlegungen zu Teilstudie B, die sich mit dem Umgang mit Krisen am Beispiel von Covid-19 beschäftigt.

Im Anschluss an die Präsentationen beleuchteten verschiedene Teilnehmer*innen ausgewählte Aspekte und Fragestellungen, die ihnen für das Projekt relevant erschienen, anhand kurzer Inputs. Mit Hilfe der vielfältigen Perspektiven konnte intensiv über den Begriff der Krise diskutiert und ausgelotet werden, in welchem begrifflich-konzeptionellen Setting die Krise zu verorten ist. Auch wurde die Krise von einzelnen Teilnehmenden als Treiber sozialer Ungleichheiten bezeichnet und die Möglichkeit ihrer Instrumentalisierung zur Beschaffung von Legitimation gewisser Interessen hervorgehoben. Ein weiterer Fokus während des Workshops galt – neben den Eigenschaften, Besonderheiten und Begleiterscheinungen – den Bewältigungsstrategien von Krisen, die insbesondere in einer theoretischen wie empirischen Auseinandersetzung mit der Klima- und Corona-Krise in den Fokus rücken. Im Hinblick auf die in diesen Zusammenhängen zu beobachtenden Krisenreaktionsmuster wurde die Notwendigkeit einer kritischen Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Formen der Risikopolitik (z. B. Resilienz und statistische Modellierungen) diskutiert.

Zusätzlich zur Vorstellung des Gesamtprojekts, der beiden Teilstudien sowie dem interdisziplinären Austausch, welche die theoretischen Perspektiven und Zugänge für das Multiple Crises-Projekt befruchten konnten, diente der Workshop der Vernetzung und dem Austausch von Literaturempfehlungen, welche im Anschluss unter allen Teilnehmer*innen zirkuliert wurden, sowie der Abwägung zukünftiger Kooperations- und Publikationsformate.
 


Publikationen

Bartl, Gabriel, Hardt, Judith (2022): „Zum Verhältnis zwischen Wissenschaft und Politik im Kontext multipler Krisen: Covid-19 und die Klimakrise als Herausforderungen für die wissenschaftliche Politikberatung“, in: Zeitschrift für Umweltpolitik & Umweltrecht. https://online.ruw.de/suche/zfu/Zum-Verhae-zwisch-Wissen-und-Politi-im-Kontex-mult-02d517156f740d85542e6340b143ae93?crefresh=1

Bartl, Gabriel (im Erscheinen): „Krise und technologischer Solutionismus: Die politische Dimension des digitalisierten Umgangs mit Unsicherheit“, in: Wagener, A; Stark, C. (Hrsg.): Die Digitalisierung des Politischen. Springer Verlag.

Bartl, Gabriel (2022): „La relation science-politique face aux crises : l’exemple de la pandémie de Covid-19 en Allemagne”, in: „La politique climatique allemande. Comment rattraper le temps perdu?”, Revue Allemagne D’Aujourd’hui
https://www.septentrion.com/fr/livre/?GCOI=27574100399050

Hardt, Judith Nora (2022) „The United Nations Security Council at the edge of Climate Change?” Journal Politics and Governance, Open Access: https://www.cogitatiopress.com/politicsandgovernance/article/view/4573/4573

von Lucke, Franziskus, Hardt, Judith Nora (2022) „La politique climatique allemande sous l’angle de la politique extérieureet de sécurité : une solution d’avenir ?”  in: „La politique climatique allemande. Comment rattraper le temps perdu?”, Revue L’Allemagne D’Aujourd’hui
https://www.septentrion.com/fr/livre/?GCOI=27574100399050

Hardt, Judith Nora, Zeigermann, Ulrike and Vannier, Sébastien (2022) „La politique climatique allemande. Comment rattraper le temps perdu?”, Revue L’Allemagne D’Aujourd’hui
https://www.septentrion.com/fr/livre/?GCOI=27574100399050

Hardt, Judith Nora (2021) „Research Perspectives and Boundaries of Thought: Security, Peace, Conflict, and the Anthropocene”, in: Special Issue Revista de Estudios en Seguridad Internacional, Open Access: http://www.seguridadinternacional.es/resi/index.php/revista/article/view/347

Zum Verhältnis zwischen Wissenschaft und Politik im Kontext multipler Krisen: Covid-19 und die Klimakrise als Herausforderungen für die wissenschaftliche Politikberatung

01.Juni 2022

Gabriel Bartl , Judith Nora Hardt

Collection: Zeitschrift für Umweltpolitik & Umweltrecht 2 (2022)

Ausgangspunkt des Beitrags ist die Beobachtung, dass insbesondere in Zeiten multipler Krisen der Bedarf an wissenschaftlichem Wissen erhöht ist. Vor dem Hintergrund, dass multiple Krisen durch vielfältige Unsicherheiten, Uneindeutigkeiten und komplexe Wechselwirkungen zu charakterisieren sind, setzen wir uns mit der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik auseinander. Wir konzentrieren uns in unserer Darstellung auf die Mobilisierung wissenschaftlichen Wissens mit Blick auf zwei prägende Krisenphänomene, den Klimawandel und die Coronapandemie. Dabei arbeiten wir systematische Ähnlichkeiten in den Prozessen, Strukturen und Funktionslogiken wissenschaftlicher Politikberatung für den Umgang mit Krisen heraus und verweisen auf Schieflagen und Legitimitätsprobleme mit Blick auf Fragen der Selektivität und Hierarchisierung von Expertise. Wir vertreten die These, dass von Wissenschaft immer im Plural gesprochen werden muss, um die unterschiedlichen Zugänge und methodischen Ansätze innerhalb der jeweiligen Disziplinen mitzudenken. Politik kann sich also nicht einfach darauf berufen “der” Wissenschaft zu folgen, sondern sollte vielmehr weitere Kriterien jenseits der alleinigen Fokussierung auf wissenschaftliches Wissen für politische Entscheidungen berücksichtigen.

https://online.ruw.de/suche/zfu/Zum-Verhae-zwisch-Wissen-und-Politi-im-Kontex-mult-02d517156f740d85542e6340b143ae93?crefresh=1


Zum Verhältnis zwischen Wissenschaft und Politik im Kontext multipler Krisen: Covid-19 und die Klimakrise als Herausforderungen für die wissenschaftliche Politikberatung

04.April 2022

Judith Nora Hardt , Gabriel Bartl


Publikationen

 

Monographie

Bartl, G. (2020). Sicherheit als soziales Konstrukt. Der gesellschaftliche Umgang mit Unsicherheit am Beispiel der Akzeptanz von Sicherheitsmaßnahmen am Flughafen. Dissertationsschrift. Bundeswehr Universität München. URL: http://d-nb.info/1222697432/34

 

Zeitschriftenartikel, Beiträge in Sammelbänden und Proceedings

Bartl, G. (im Erscheinen): „Krise und technologischer Solutionismus: Die politische Dimension des digitalisierten Umgangs mit Unsicherheit“, in: Wagener, A; Stark, C. (Hrsg.): Die Digitalisierung des Politischen. Springer Verlag.

Bartl, G. / Hardt, J. (2022): „Zum Verhältnis zwischen Wissenschaft und Politik im Kontext multipler Krisen: Covid-19 und die Klimakrise als Herausforderungen für die wissenschaftliche Politikberatung“, in: Zeitschrift für Umweltpolitik & Umweltrecht 2/2022, S. 155-178. https://online.ruw.de/suche/pdf/zfu/zfu-02-2022-155-02d517156f740d85542e6340b143ae93.pdf

Bartl, G. (2022). La relation science-politique face aux crises : l’exemple de la pandémie de Covid-19 en Allemagne. In: Allemagne d'aujourd'hui, n° 239/janvier-mars 2022 La politique climatique allemande. Comment rattraper le temps perdu ?, S. 236-246. URL: https://www.septentrion.com/fr/livre/?GCOI=27574100399050&language=en

Bartl, G. / Creemers, N. / Floeting, H. (2021). Urbane Sicherheit und gesellschaftliche Vielfalt. Querschnittsthemen kommunaler Zusammenarbeit. In: N. Eschenbruch / S. Kaufmann / P. Zoche (Hrsg.): Vielfältige Sicherheiten. Gesellschaftliche Dimensionen der Sicherheitsforschung. Münster: LIT Verlag.

Bartl, G. / Creemers, N. / Floeting, H. (2020). Sicherheit und Vielfalt in der Kommune: Herausforderungen, Maßnahmen und Kooperationen. In: H. Pfeiffer / A. Schröder / M. Verhovnik-Heinze (Hrsg.). Sicherheit in Wohnumfeld und Nachbarschaft aus interdisziplinärer Sicht. Beiträge zur Sicherheitsforschung. Schriftenreihe des Landeskriminalamtes Niedersachsen, S. 225-246. Frankfurt: Verlag für Polizeiwissenschaft.

Bartl, G. (2020). Implikationen der Technisierung von Sicherheit: Theoretische Perspektiven und forschungsmethodische Herausforderungen. Reihe „Zivile Sicherheit“ – Schriften zum Fachdialog Sicherheitsforschung, S. 125-138. LIT Verlag.

Bartl, G. / Creemers, N. / Floeting, H. (2019). Sicherheit und Vielfalt im Quartier. Herausforderungen für Kommunen und Beispiele aus der Praxis. Difu-Sonderveröffentlichung. URL: https://difu.de/publikationen/2019/sicherheit-und-vielfalt-im-quartier.html

Bartl, G. / Gerhold, L. / Dorner, K. (2018). What Computer Scientists Can Learn from Social Scientists. On the Significance of an Interdisciplinary Research Agenda for Shaping Digitalization and its Social Implications. In: 2018 IEEE International Symposium on Technology in Society (ISTAS) Proceedings. URL: https://ieeexplore.ieee.org/document/8638268

Menski, U. / Bartl, G. /Wahl, S. / Gerhold, L. (2018). Die Resilienz der Bevölkerung in einer Lebensmittelversorgungskrise. In: Jäger, T., Daun, A., Freudenberg, D. (Hrsg.). Politisches Krisenmanagement. Serie „Sicherheit – Interdisziplinäre Perspektiven“, S. 213-229. Wiesbaden: Springer.

Gerhold, L. / Bartl, G./ Haake, N. (2017). Security Culture 2030. How security experts assess the future state of privatization, surveillance, security technologies and risk awareness in Germany. In: Futures. The journal of policy, planning and futures studies, Volume 87, S. 50-64. URL: https://doi.org/10.1016/j.futures.2017.01.005

Bartl, G. (2016). Die subjektive Wahrnehmung und Bewertung von Sicherheitsmaßnahmen an Flughäfen als soziale Reflexion des Verhältnisses zwischen Freiheit und Sicherheit? In: Zeitschrift für Außen- und Sicherheitspolitik, April 2016, Volume 9, Issue 2, S. 243-262. URL: https://doi.org/10.1007/s12399-016-0560-6

Bartl, G. / Krieg, S. (2015). Flughafensicherheit aus der Sicht von Experten und Passagieren. Ergebnisse der soziologischen Begleitforschung des Projektes SAFEST. In: Gerhold, L., Jäckel, H., Schiller, J. & S. Steiger (Hrsg.). Ergebnisse interdisziplinärer Risiko- und Sicherheitsforschung. Eine Zwischenbilanz des Forschungsforum Öffentliche Sicherheit. Schriftenreihe Sicherheit, 17, S. 95-124. www.sicherheit-forschung.de/forschungsforum/schriftenreihe_neu/sr_v_v/sr_17.pdf

Bartl, G. / Gerhold, L. / Schiller, J. (2014). Resilience – National Perspectives. In: Thoma, K. (Hrsg.).Resilien-Tech “Resilience by Design”: a strategy for the technology issues of the future. acatech STUDY, S. 19-49. URL: https://en.acatech.de/publication/resilien-tech-resilience-by-design-a-strategy-for-the-technology-issues-of-the-future/download-pdf?lang=en

Bartl, G. / Gerhold, L. / Schiller, J. (2014). Resilienz – Nationale Perspektiven. In: Thoma, K. (Hrsg.). Resilien-Tech. Resilience by Design. Strategie für die technologischen Zukunftsthemen. acatech STUDIE, S. 16-47. Frankfurt/Main. URL: https://www.acatech.de/wp-content/uploads/2018/03/acatech_STUDIE_RT_WEB.pdf

Bartl, G. / Gerhold, L. / Wählisch, M. (2014). Towards a Theoretical Framework of Acceptance for Surveillance Systems at Airports. In: Hiltz, S.R., Pfaff, M.S., Plotnick, L., Shih, P.C. (Hrsg.). Proceedings of the 11th International Conference on Information Systems for Crisis Response and Management (ISCRAM), S. 299-303. URL: https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=2552915

Bartl, G. / Gerhold, L. (2013). Die Bevölkerung als Adressat der Sicherheitsforschung. Erschienen in: Wolf, K.-D. (Hrsg.). Tagungsband der innosecure 2013, S. 41-48.

 

Herausgeberschaften

Bartl, G / Creemers, C. / Floeting, H. (2020). Vielfalt und Sicherheit im Quartier. Konflikte, Vertrauen und sozialer Zusammenhalt in europäischen Städten. Difu Impulse, Band 3, 2020.

Zurawski, N. (2015). Technische Innovationen und deren gesellschaftliche Auswirkungen im Kontext von Überwachung. Schriftenreihe Sicherheit Nr. 16, April 2015. Herausgeber: Schiller, J.; Gerhold, L.; Steiger, S.; Bartl, G.; Jäckel, H.  URL: http://www.sicherheit-forschung.de/forschungsforum/schriftenreihe_neu/sr_v_v/sr_16.pdf

 

Vorträge (Auswahl)

Bartl, G. (2022): The acceptability of mathematical modeling in the context of Covid-19. Vortrag auf der International Online Conference “Digital technologies in the Covid-19 pandemic”. A Transnational Dialogue between Germany and Japan, 14.-18. März 2022.

Bartl, G. (2021): Krise zwischen Nichtwissen und technologischem Solutionismus. Vortrag im Rahmen des Seminars "Krisen und kultureller Wandel" an der Hafen City University Hamburg, 27.10.2021.

Bartl, G. / Grabow, B. / Jossin, J. / Kühl, C. (2020). Nachhaltigkeit: Kein „Weiter so“ nach Corona. Difu-Dialog, 16.09.2020.

Bartl, G. / Wahl, S. (2019). Technisch ist das machbar. Die Ambivalenz von Sicherheitstechnologien und sozialen Medien. 10 Jahre Forschungsforum Öffentliche Sicherheit, 25.11.2019; Einstein Center Digital Future, Berlin.

Bartl, G. (2018). Implikationen der Technisierung von Sicherheit: Theoretische Perspektiven und forschungsmethodische Herausforderungen. Sommerakademie der zivilen Sicherheitsforschung, Bad Pyrmont, 23.-27. Juli 2018.

Bartl, G. (2016). Surveillance and the sub-ject. Examples from the airport. 7th Biennial Surveillance & Society Conference: “Power, performance and trust”, Barcelona, Spanien.

Bartl, Gabriel (2016). Rendezvous mit der digitalen Zukunft: Zwischen Überwachung und Ungehorsam. Nutzen und Nebenwirkungen digitaler Sicherheitstechnik. Interview. Lange Nacht der Wissenschaften 2016. TU Berlin, Audimax

Bartl, G. (2015). The relationship between subjective risk perceptions and attitudes towards security measures at airports. Conference of the European Sociological Association (ESA), Prag, Tschechien.

Bartl, G., Gerhold, L. (2014). Exploring the Acceptance of Security Measures at Airports. 6th Surveillance & Society Conference. 24. April 2014. Barcelona, Spanien.

Bartl, G. (2014). Towards a Theoretical Framework of Acceptance for Surveillance Systems at Airports. 11th ISCRAM Conference, Penn State University, USA.

Bartl, G. (2014). The Explanatory Power of Trust for the Perception of Terrorism in Three Selected Countries. Vortrag auf der Internationalen Tagung „Trust in Times of (In-)Security“. On the Relationship between the Phenomena of Security and Trust”. 5. Juni 2014, Universität Trier.

Schiller, J. / Gerhold, L. / Bartl, G. (2014). Ergebnisse eines nationalen Expertenworkshops im Projekt ResilienTech –‚Resilience by design‘: Strategie für die technologischen Zukunftsthemen. BMBF-Innovationsforum „Zivile Sicherheit“, 7.-9. Mai 2014, Berlin, Café Moskau.

Bartl, G. / Gerhold, L. (2013). Die Bevölkerung als Adressat der Sicherheitsforschung. Innosecure. Kongress mit Ausstellung für Innovationen in den Sicherheitstechnologien. 25. September 2013, Velbert/Heiligenhaus.

Bartl, G. (2013). Subjektive Wahrnehmung und Akzeptanz von Sicherheitsmaßnahmen am Flughafen. Triangulation als Instrument zur Erforschung von subjektiven Wahrnehmungen. Berliner Methodentreffen, Posterpräsentation.

Bartl, G. / Wählisch, M. (2013). SAFEST. Social-Area Framework for Early Security Triggers at Airports BMBF-Fachworkshop ‘Sicherheit im Luftverkehr’. 9. Juli 2013, Düsseldorf.